Um 10.34 Uhr am Montag

Stadtalarm für die Feuerwehr in Werdohl: Das ist der Grund

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Werdohl - Die Sirenen heulten am Montagmorgen in Werdohl. Um 10.34 Uhr wurde Stadtalarm ausgelöst und die Freiwillige Feuerwehr Werdohl einmal mehr zur Stadtklinik gerufen

Zu tun gab es für die Einsatzkräfte dort allerdings einmal mehr ebenfalls nichts. Erneut hatte Wasserdampf die Brandmeldeanlage ausgelöst und somit die Wehr auf den Plan gerufen. 

„Die Leitungen in dem Klinikkomplex werden durch eine externe Firma mit heißem Wasser gespült. Dabei ist erneut Dampf in die Brandmeldeanlage gekommen und hat diese ausgelöst“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün – und ergänzte: „Das ist sehr ärgerlich und sollte jetzt möglichst kein Dauerzustand werden. Darauf wurden die Mitarbeiter der Firma jetzt schon mehrfach hingewiesen.“ 

100 Personen im Einsatz

Denn bei einem Stadtalarm werden alle verfügbaren Kräfte der Werdohler Wehr und damit mehr als 100 Personen in Bewegung gesetzt. „Viele mussten ihren Arbeitsplatz verlassen. Am Ende nur wegen Wasserdampf. Das ist komplett unnötig“, sagte Tebrün. Weil in diesem Fall Fahrlässigkeit vorliege, werde der Einsatz der Firma durch die Stadt in Rechnung gestellt. Nach einer Erkundung des betroffenen Raums konnten die Wehrkräfte die Brandmeldeanlage zurücksetzen und den Einsatz schnell beenden. 

Auf dem Weg zurück in die Gerätehäuser gab es zumindest für die Mitglieder des Löschzuges Stadtmitte doch noch Arbeit. Sie wurden zur Gewerbestraße alarmiert. Bei der Hoffmann Wärmedämmtechnik GmbH hatte sich ein Mitarbeiter einen Finger in einem Rohr eingeklemmt. 

„Wir haben das Rohr aufgeschnitten, so dass der Rettungsdienst den Verletzten im Anschluss behandeln konnte“, sagte Tebrün

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