Stadt zwingt Anlieger der Friedrichstraße zur Kanalreparatur

Endlich kein Abwassergestank mehr

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Am Wochenende wird der private Kanal in der Friedrichstraße repariert, die Stadt hatte die Anlieger ultimativ dazu aufgefordert.

Werdohl - Das Sondervermögen Abwasser bei der Stadt hat die Anlieger der Friedrichstraße dazu gezwungen, den gemeinsam genutzten defekten Abwasserkanal zu reparieren.

Die Arbeiten werden durch private Beauftragung einer Firma an diesem Wochenende vorgenommen. Damit kommt – sehr wahrscheinlich – eine mehrjährige Geschichte zumindest für zwei betroffene Anlieger der benachbarten Schützenstraße zu einem glücklichen Ende. Die Anlieger der Friedrichstraße entwässern aus historischen Gründen schon seit Jahrzehnten nicht in den in städtischen Abwasserkanal in ihrer Straße, sondern über ein privates Ableitungsrohr in den städtischen Kanal in der Schützenstraße.

Dieser private Sammler verläuft über fremde Grundstücke. Seit sehr langer Zeit ist dieser Kanal defekt, übel riechendes Abwasser drängt in den Keller eines Wohnhauses und steigt in einem Gemüsegarten hoch. Die Hausbesitzerin lebt schon seit Monaten mit dem erbärmlichen Geruch in ihrem Haus, die Mieter des angrenzenden Hauses können ihren Garten nicht nutzen. Die Eigentümer der Friedrichstraße hatten die Reparatur aus Kostengründen immer wieder verzögert. Die Stadt forderte diese Hausbesitzer ultimativ auf, den Kanal endlich zu reparieren. Ansonsten drohe ein – viel teurer – Zwangsanschluss an den städtischen Kanal in der Friedrichstraße.

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