Stadtmarketing: Codes sollen Infos vermitteln

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In der Luisenhütte informierte Hans-Hermann Stopsack (links) über die QR-Codes.

WOCKLUM ▪ Eingescannt mit dem Smartphone verbinden QR-Codes (Quick Response: „schnelle Antwort“) den Handybesitzer mit der dazugehörigen Internetseite. Viele Unternehmen nutzen die viereckigen Kästchen mit Strichcodes, um auf sich aufmerksam zu machen. Diese Codes will auch das Stadtmarketing Balve nutzen, um für die Hönnestadt zu werben und zu informieren.

Stephanie Kißmer, Geschäftsführerin des Stadtmarketings erklärte im Rahmen eines Ortstermines am Mittwochabend an der Luisenhütte: „In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und dem Märkischen Kreis wollen wir diesen Weg gemeinsam gehen, um Balve interessanter zu machen.“

Hans-Hermann Stopsack, ehemaliger Geschäftsführer der VHS Menden-Hemer-Balve, kümmert sich in einer Arbeitsgruppe um die Erstellung von QR-Codes, mit denen die Besucher in Balve Informationen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Hönnestadt herunterladen können. Stopsack führte als Beispiel die Luisenhütte an.

Ehemalige Unterkünfte der Arbeiter, Schreiberhaus, Sensenhammer, Borke, Sägewerk, Hochofen: Informationen über dieses Industriedenkmal sollen über den QR-Code in maximal 100 Wörtern, Kurzfilmen, und historischen Bildern sowie Links, vermittelt werden. Die Codes soll es auch für andere Sehenswürdigkeiten in Balve geben. Stephanie Kißmer: „Wanderer, Radfahrer und Autofahrer sollen die Codes abrufen und damit auch Routen durch Balve planen können.“ Zusammen mit ihrer Praktikantin Theresa Bongard, die die neunte Klasse der Realschule besucht, Thomas Kasperski, Heimatverein Eisborn/Asbeck und Kornelia Piszczan, Museum für Vor- und Frühgeschichte, ließ sie sich von Hans-Hermann Stopsack über das Vorgehen informieren.

Alle in Balve stehenden 36 Mammuts, aber auch historische Gebäude, Kirchen und Waldrouten sollen mit den QR-Codes ausgestattet werden. ▪ jk

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