Stadt sucht Helfer für die Landtagswahl

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Am 14. Mai wird wieder gewählt.

Werdohl - 122 Tage sind es noch bis zur Wahl des neuen Landtags. Im Rathaus haben die Vorbereitungen auf den Urnengang längst begonnen.

Das Stadtgebiet ist in Wahlbezirke eingeteilt, die Wahllokale sind festgelegt, jetzt geht die Stadtverwaltung auf die Suche nach Wahlhelfern. „Wir benötigen etwa 130 Wahlhelfer“, erklärte Wahlamtsleiterin Andrea Mentzel. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen, was die Durchführung der Landtagswahl angeht. Wahlhelfer müssen die Personaldaten der Wähler prüfen und später die Stimmzettel zählen. 

Für die ehrenamtliche Mitarbeit gibt es eine Aufwandsentschädigung, das sogenannte Erfrischungsgeld. „Wir zahlen den Wahlhelfern für ihren Einsatz 28 Euro“, sagte Mentzel. Der Zeitaufwand sei überschaubar. Mentzel spricht von etwa einem halben Tag, obwohl die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet und auch noch vorbereitende Arbeiten zu erledigen sind und schließlich auch noch die Stimmen ausgezählt werden müssen.

Arbeiten in zwei Schichten

Doch die Wahlhelfer arbeiten in Schichten: Nach der Einweisung durch die Wahlvorstände am Morgen kann sich die Hälfte der Helfer wieder verabschieden, um dann am Nachmittag die „Frühschicht“ abzulösen. Zur Stimmauszählung am Abend sind die Wahlvorstände dann wieder komplett.

Einen Teil der Wahlhelfer, ungefähr 40, rekrutiert die Stadt traditionell aus den eigenen Reihen, indem sie Mitarbeiter der Verwaltung einsetzt. Auch für sie ist dies ein Ehrenamt, auch sie erhalten lediglich das Erfrischungsgeld. Die restlichen etwa 90 Helfer, die benötigt werden, um den ordnungsgemäßen Ablauf der Landtagswahl am 14. Mai in den 17 Wahllokalen und fünf Briefwahlvorständen zu gewährleisten, sollen aus der Bevölkerung kommen. 

Jeder volljährige Deutsche kann helfen

Wahlhelfer kann jeder Deutsche werden, der mindestens 18 Jahre alt ist. Die Vorsteher und die Schriftführer eines jeden der 23 Wahlvorstände werden in einer Schulung im Rathaus auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie weisen dann am Wahltag morgens die drei bis vier Beisitzer in ihrem Wahlvorstand ein. 

Wer sich bei der Landtagswahl als Wahlhelfer zur Verfügung stellen möchte, kann sich im Wahlamt der Stadt (Tel. 0 23 92/91 72 08 und 91 72 07) melden.

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