E-Fahrzeuge aufladen bald auch in Werdohl?

+
Dirk Depping, Kundenberater von Enervie, erläuterte die Möglichkeiten zum Aufladen von E-Fahrzeugen.

Werdohl - In anderen Städten gibt es sie schon, jetzt beschäftigt sich offensichtlich auch die Stadt Werdohl mit der Bereitstellung von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung (Ustea) hat am Dienstagabend Dirk Depping, Kundenberater des Energieversorgers Enervie, verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt.

Demnach bietet Enervie den Kommunen bei der Installation von Ladestationen für E-Fahrzeuge umfangreiche Unterstützung an, die von der Beantragung von Fördermitteln über die Inbetriebnahme der Stationen bis zur technischen und kaufmännischen Abwicklung reicht.

Realität werden könnte das Aufladen der Batteriespeicher von E-Fahrzeugen im öffentlichen Raum in Werdohl durch zwei Modelle. Enervie bietet ein Betreibermodell an, bei dem die Stadt lediglich die Parkfläche für das aufzuladende Fahrzeug zur Verfügung stellt.

Alternativ gibt es noch das Lizenzmodell, bei dem die Stadt auch die Parkfläche bereitstellt, aber zusätzlich als Investor auftritt und an den Umsätzen beteiligt wird.

Ob und gegebenenfalls welches Modell von Enervie Werdohl in Anspruch nehmen wird, ist derzeit noch völlig offen. Das wollen die Fraktionen zunähst noch intern besprechen, ehe die weitere Beratung dann öffentlich in den Ausschüssen und schließlich im Rat erfolgen wird.

Der Ustea-Vorsitzende Jürgen Henke (SPD) hatte allerdings schon einen Standort für eine oder mehrere Ladestationen im Auge: „Der Parkplatz an der Goethestraße ist dafür doch bestens geeignet“, fand er und wollte auch wissen, wie viele Stationen Enervie dort installieren könnte.

Seine Vision von einer „Massenbetankung“ von E-Fahrzeugen erhielt jedoch einen Dämpfer. „Wir installieren überall erst einmal eine Ladstation und warten dann ab, wie sie frequentiert wird“, skizzierte Depping das Vorgehen von Enervie.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare