Stadt Werdohl investiert massiv in die Riesei-Sporthalle

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Derzeit werden an der Sporthalle Riesei insgesamt 40 Tür- und Fensterelemente ausgetauscht.

Werdohl - Die Stadt Werdohl investiert gerade rund 172.000 Euro in die Riesei-Sporthalle. Möglich macht das ein satter Zuschuss des Bundes. Und es sind noch weitere Investitionen geplant.

Seit fast zwei Wochen laufen die Arbeiten in der größten Sporthalle im Stadtgebiet: Auf der Parkplatzseite, wo normalerweise die Sportler die Halle betreten, werden neun neue Fenster und zwei neue Eingangstüren eingebaut.

Auf der Hangseite, wo sich der Eingang für die Zuschauer befindet, wird die komplette Fensterfront mit Türen erneuert. Dort wird außerdem die Zahl der Windfänge von zwei auf nur noch einen reduziert; außerdem wird das Kassenhäuschen entfernt. Insgesamt werden Fensterflächen von etwas mehr als 250 Quadratmetern erneuert.

Fenster und Türen der Sporthalle waren bereits rund 35 Jahre alt und in den meisten Fällen nur einfachverglast. Sie werden jetzt durch dreifachverglaste Bauelemente ersetzt, die deutlich höhere Wärmedämmwerte mitbringen. Im Bereich des Zuschauereingangs werden außerdem Glasscheiben im unteren Bereich durch Wärmedämmpaneele aus Hartschaum und Aluminiumblech ersetzt, wovon sich die Stadt eine weitere Heizkostenersparnis erhofft.

Mehrfach Scheiben eingeschlagen

Doch nicht nur das Alter der Fenster und Türen hat einen Austausch notwendig gemacht. „Allein in den vergangenen sieben Wochen sind am Zuschauereingang vier Mal Scheiben eingeschlagen und Feuerlöscher entwendet worden“, berichtete Peter Guido Grau vom Immobilienmanagement der Stadtverwaltung. Auch sei eine Fluchttür beschädigt worden, sodass zuletzt aus Sicherheitsgründen die halbe Zuschauertribüne habe gesperrt werden müssen.

Doch an Sport in der Riesei-Halle ist im Moment ohnehin nicht zu denken. Aus Sicherheitsgründen müsse Sportlern wie Zuschauern der Zugang verwehrt werden, sagt Grau unter Hinweis auf die Baustelle mit derzeit vielen Stolperkanten. Aus diesen Gründen könne vorübergehend auch kein Schulsport in der Halle stattfinden.

Arbeiten dauern bis 7. Dezember

Grau ist aber zuversichtlich, dass die Arbeiten bis zum 7. Dezember abgeschlossen werden könnten. Dafür seien die Arbeiter bei Bedarf auch samstags vor Ort.

Die Investition muss die Stadt übrigens nicht ganz aus eigener Kraft bezahlen. Möglich wird sie erst durch einen 90-prozentigen Zuschuss, den der Bund nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz gewährt. Damit will Berlin die Investitionstätigkeit finanzschwacher Kommunen stärken.

Aus dem gleichen Förderprogramm erhofft sich die Stadt auch für 2019 wieder Zuschüsse. Dann könnte noch einmal kräftig in die Riesei-Sporthalle investiert werden. Im Haushaltsplan steht dafür ein Ansatz von rund 813.000 Euro.

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