Stadt Werdohl gibt Seniorenratgeber heraus

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Fachbereichsleiter Bodo Schmidt, Volksbank-Privatkunden-Direktor Stefan Ohrmann, Regina Schulze und Petra Seuster von der Abteilung Soziales und Wohnen sowie Bürgermeisterin Silvia Voßloh (von links) stellten den Seniorenratgeber vor.

Werdohl - „Irgendwann hat sich das Ganze verselbstständigt“, sagt Petra Seuster mit einem Lachen, als sie erklärt, wie der 36-seitige Seniorenratgeber entstanden ist, den die Stadt Werdohl herausgegeben hat.

Die ursprüngliche Idee habe eine ganze andere, kleinere Dimension gehabt. 

Die Grundidee sei gewesen, den älteren Werdohlern Informationen an die Hand zu geben, welche Angebote und Hilfen es für sie im Rathaus gibt, erklärte Seuster, die in der Stadtverwaltung in der Abteilung Soziales und Wohnen arbeitet und deshalb häufig mit Menschen der Generation 65 plus zu tun hat. „Das sollte ein kleiner Flyer werden“, sagte Seuster. Daraus sei dann die Idee entstanden, einen Wegweiser für ganz Werdohl zu erstellen, in dem alle Anlaufstellen enthalten sind, die für die gut 3500 Werdohler der Generation 65 plus von Interesse sein könnten. Seuster. „Also haben wir nach Angeboten für ältere Menschen in Werdohl gesucht und sie aufgelistet.“ 

Seuster verwendet immer die die Mehrzahl, wenn sie darüber spricht, wer die Broschüre erstellt hat, denn sie ist nicht ihr alleiniges Werk. Ebenso daran mitgearbeitet haben ihre Kolleginnen Gabriele Schulze und Heidrun Manns. Gemeinsam haben sie viele für Senioren relevante Informationen zusammengetragen und geordnet. 

Ein Farbleitsystem

Nach einem Farbleitsystem sortiert, sind sie nun im „Ratgeber für Senioren & Angehörige“ zu finden: Vom blauen Bereich mit Informationen über Behindertenparkplätze, öffentliche Toiletten und Anlaufstellen im Rathaus über die rote Rubrik mit Möglichkeiten, auch im Alter noch aktiv zu sein, den grünen Teil mit Informationen über das (altengerechte) Wohnen, den violetten Abschnitt mit Angaben über soziale Dienste und Hilfsangebote wie Hausnotruf und Hospizarbeit bis zum orangefarbenen Kapitel mit Kontaktdaten von Ärzten und Apotheken. 

„Da ist etwas Tolles entstanden“, freute sich Bürgermeisterin Silvia Voßloh bei der Vorstellung des Ratgebers über das Engagement ihrer drei Mitarbeiterinnen. Gedruckt ist die Broschüre im A4-Format in seniorengerechter, größerer Schrift. Ermöglicht hat die Herausgabe der 2000 Exemplare des Ratgebers die Volksbank im Märkischen Kreis. 

Ab sofort erhältlich im Einwohnerbüro 

Der kostenlose Ratgeber ist ab sofort im Einwohnerbüro und in der Abteilung Soziales im Rathaus, in der Volksbank, in den Apotheken, im Krankenhaus, in den Nachbarschaftshilfezentren und in verschiedenen Geschäften in Werdohl erhältlich.

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