Mehr als 88.000 Euro Parkgebühren im ersten Halbjahr

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Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel ist zufrieden mit den Einnahmen aus den Parkscheinautomaten.

Werdohl - Von „unerwartet hohen Einnahmen“ bei der Parkraumbewirtschaftung hatte Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel bereits im Januar gesprochen, als 14 275 Euro aus den Parkscheinautomaten im Stadtgebiet herausgeholt wurden. Im Laufe des ersten Halbjahres 2014 gab es jedoch drei Monate, in denen die Einnahmen noch höher ausfielen.

Während die Autofahrer die Parkuhren im Februar insgesamt mit rund 1000 Euro weniger gefüttert hatten – die Einnahmen beliefen sich auf 13 359,25 Euro – berichtet Mentzel, dass im März 14 358,70 Euro ins Stadtsäckel geflossen sind. Der beste Monat für die Werdohler Stadtkasse war aber der Mai: 17 371,60 Euro hatten die Autofahrer in diesem Monat in die Parkuhren eingeworfen. Im April waren es nach den Informationen der Ordnungsamtsleiterin 13 757,20 Euro, im Juni 14 942,80 Euro. Insgesamt hat die Stadt in diesem Jahr bisher bereits mehr als 88 000 Euro eingenommen.

Und nicht nur bezüglich der Einnahmen zieht Andrea Mentzel ein positives Fazit. „Mittlerweile hat sich alles gut eingespielt“, sagt die Ordnungamtsleiterin. Beschwerden von Autofahrern gebe es nicht. Die Werdohler hätten sich wohl mittlerweile daran gewöhnt, die Parkuhren zu füttern. „Und Auswärtige kennen das oftmals ohnehin nicht anders, da in vielen Städten schon länger Parkgebühren erhoben werden“, stellt die Ordnungsamtsleiterin fest. Auch die Parkautomaten funktionierten bisher relativ störungsfrei, berichtet Mentzel weiter.

Sehr stark verbessert habe sich nach wie vor die Parkraumsituation in der Innenstadt. „Jetzt ist es möglich, zu jeder Tageszeit einen Parkplatz in der Stadt zu finden“, bilanziert die Ordnungamtsleiterin. Das führt sie zum einen auf die räumliche Entzerrung der Dauerparker zurück. Zum anderen könne es sein, dass vor der Einführung der Parkgebühren mehr Pendler als gedacht in der Stadt geparkt hätten, um von dort aus beispielsweise in Fahrgemeinschaften zu ihrem Arbeitsplatz zu fahren.

Andrea Mentzel hat noch weitere Zahlen parat. Als Ordnungsamtsmitarbeiter Horst Scherk noch neben seinen üblichen Aufgaben allein unterwegs war, um Knöllchen zu schreiben, kassierte die Stadt jährlich zwischen 30 000 und 40 000 Euro. 2013 wurde mit zwei Leuten auf eineinhalb Stellen kontrolliert, da waren es schon 106 000 Euro. Ab 2014 sind Horst Scherk in Teilbereichen seiner Tätigkeit, Oliver Holzhauer mit 28,5 Stunden und Birgit Salewski mit 19,5 Stunden in der Parkraumbewirtschaftung tätig. Im ersten Halbjahr dieses Jahres haben sie Knöllchen in Höhe von 104 700 Euro geschrieben. - Von Carla Witt

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