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Stadt verbessert Radweg auf einem kleinen Teilstück

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Von: Volker Griese

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Im Bereich der Schlacht hat der Baubetriebshof der Stadt Werdohl den vorhandenen Geh- und Radweg nun um ungefähr einen Meter verbreitert.
Im Bereich der Schlacht hat der Baubetriebshof der Stadt Werdohl den vorhandenen Geh- und Radweg nun um ungefähr einen Meter verbreitert. © Volker Heyn

Seit Jahren ist die Stadt Werdohl bemüht, die Lücken zu schließen, die der überregionale Radweg Lenneroute auf Werdohler Stadtgebiet noch aufweist. Jetzt ist es gelungen, die Situation auf einem kleinen Teilstück durch einen Geländegewinn zumindest zu verbessern.

Werdohl – Ein etwa 1,5 Kilometer langes Teilstück der Lenneroute führt in Ütterlingsen an der Bundesstraße 236 entlang. Im Bereich der lang gezogenen Kurve an der Schlacht war der kombinierte Geh- und Radweg bisher allerdings ziemlich schmal. Diese Situation hat die Stadt nun nach dem Abschluss von Bauarbeiten am Wasserkraftwerk auf dem Gelände des ehemaligen Drahtwerks Ütterlingsen verbessern können. Der Baubetriebshof hat das alte Geländer entfernt, einen neuen Zaun aus Stabgittermatten aufgestellt und den somit gewonnenen Geländestreifen von etwa einem Meter mit einer wassergebundenen Decke versehen. „Damit haben dort nun eine etwa 5 Meter breite Trasse“, bilanzierte Bauhof-Chef Martin Hempel nach dem (vorläufigen) Abschluss der Arbeiten. Der noch vorhandene Bauzaun werde kurzfristig noch entfernt.

Hempel betonte aber, dass es sich bei dieser Maßnahme zunächst nur um ein Provisorium handele. „Der Geh- und Radweg soll dort so ausgebaut werden wie auf dem Abschnitt zwischen der Lennebrücke und der Einmündung zur Schlacht“, kündigte er an. Diese endgültige Lösung könne aber wohl erst in zwei oder drei Jahren realisiert werden, schob Hempel hinterher, dass noch Geduld gefragt sei.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hält die Lösung, die die Stadt bisher Radfahrern in Ütterlingsen anbietet, für nicht zufriedenstellend, spricht sogar von einem „Alibi-Radweg“. Jedenfalls sei er „völlig unbrauchbar, da stadtauswärts die Bundesstraße auf etwa 350 Metern zweimal gequert werden muss – und zwar ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Querungshilfen“, heißt es in einer Stellungnahme der ADFC-Ortsgruppen Werdohl und Plettenberg zum Zustand der Lenneroute.

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