Rumpelpisten werden asphaltiert

Stadt legt Planung vor: Diese Straßen in Werdohl werden saniert

Die Fahrbahndecke von Feldstraße (Foto) und Oststraße ab Einmündung Am Nocken bis Feldstraße Haus Nummer 118 wird auf einer Länge von 470 Meter auf gesamter Fahrbahnbreite erneuert. Dazu kommen etwa 470 Meter Kanalsanierung. Im ersten Bauabschnitt kostet das 120 000 Euro.
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Die Fahrbahndecke von Feldstraße (Foto) und Oststraße ab Einmündung Am Nocken bis Feldstraße Haus Nummer 118 wird auf einer Länge von 470 Meter auf gesamter Fahrbahnbreite erneuert. Dazu kommen etwa 470 Meter Kanalsanierung. Im ersten Bauabschnitt kostet das 120 000 Euro.

Neben der sicher noch Jahre andauernden Beseitigung der Schäden an städtischen Straßen durch das Starkregenereignis Mitte Juli hat die Stadt Werdohl natürlich noch ein ganz normales Straßenausbauprogramm zu bewältigen.

In einer Bewertung nach Schulnoten wird der Zustand der Fahrbahnoberflächen bewertet, danach wird entschieden, in welcher Reihenfolge welche Straße oder welche Zuwegung erneuert werden muss. Während die Flutschäden mit Hilfe von Mitteln des Bundes repariert werden sollen, muss die Stadt für die normale Straßenunterhaltung selber zahlen. Tiefbauamtsleiter Martin Hempel stellte dem Ausschuss für Bauen und Liegenschaften am Montag das geplante Sanierungsprogramm für 2022 vor. Die Kosten dafür fallen natürlich auch im zukünftigen Haushalt an.

Allgemein, so Hempel, seien die Werdohler Straßen im Mittel im Jahre 2021 mit dem Zustand 2,1 bewertet worden. 476 Teilabschnitte umfasst die Liste, Wirtschaftswege sind darin noch nicht registriert. 80 Teilabschnitte haben allerdings eine Bewertung von 3,8 und schlechter.

Reihenfolge der Maßnahmen zusammengestellt

Nach diesem Bewertungssystem – der Bedeutung der Wege für den Verkehrsfluss und ob es eine Anliegerstraße oder eine Erschließungsstraße ist – stellt Hempel eine Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen zusammen. Dieser Planung zufolge wird die Fahrbahndecke der Hardtstraße samt Kanal auf 130 Metern Länge von Hardstraße Nummer 2 bis Einmündung und Anschluss Im Wiemen erneuert. Auf 470 Metern gibt es neuen Asphalt und einen neuen Kanal für die Oststraße bis zur Feldstraße ab Einmündung Nocken bis Feldstraße 118. Die Straße hat hier den Zustand 3,8. Endlich wird auch die Zufahrt zur Gesamtschule und zur Sporthalle auf dem Riesei erneuert, der Straßenzustand ist mit glatt 5,0 bewertet. Ein Abschnitt ist schon erledigt, der zweite soll nächstes Jahr frisch asphaltiert werden. Kleinere Arbeiten sind am Bahnhofsvorplatz am Pflaster im Kurvenbereich vor Bahnhof und Busbahnhof nötig.

Die Zufahrt zum Schulzentrum Riesei soll im kommenden Jahr saniert werden. Ein Teil der Straße zum größten Schulstandort der Stadt ist schon neu asphaltiert worden. Im Straßenzustandsbericht ist diese Zufahrt mit der Note 5,0 beschrieben.

Die Berliner Straße ab Hausnummer 7 bis zur Kurve der Leipziger Straße in Ütterlingsen ist mit 4,4 bewertet. 100 Meter neuer Asphalt werden rund 65 000 Euro kosten.

Neuer Kanal im Pungelscheider Weg

Eine Rumpelpiste (Zustand 4,5) ist die Albert-Schweitzer-Straße ab Einmündung Eichendorffstraße. 100 Meter neuer Asphalt sollen aufgebracht werden. Ebenfalls Zustand 4,5 hat die Zufahrt zur Kommandobrücke, immerhin die Hauptzufahrtsstraße für die Betriebe am Bahnhof. 35 Meter neuer Asphalt sind nötig.

Der Pungelscheider Weg muss in Verbindung mit einer Kanalsanierung erneuert werden, hier werden 30 000 Euro Planungskosten in 2022 fällig, die Ausführung in mehreren Abschnitten soll erst 2023 starten.

Bauvorhaben werden weitergeführt

Weiter hinten auf der Prioritätenliste stehen: Wirtschaftsweg Lengelsen bis Husberg; Stadionstraße; Iserschmittstraße ab Selscheider Weg bis Meilerstraße, Zustand 4,6, 90 Meter neuer Asphalt; Hammerstraße ab Einmündung Brauck; Fichtenstraße Hausnummer 15 Richtung Nordheller Weg und als letztes die Altenaer Straße, Am Kalkofen, Zustand 5,0, 130 Meter Asphalt. Maßnahmen der Verkehrssicherungspflicht und aus früheren Jahren weitergeführte Bauvorhaben kommen hinzu.

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