Borbecke-Ruinen sollen verschwinden

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Diese beide Häuser an der B229 in der Borbecke sollen in den nächsten Wochen abgerissen werden. Die Stadt hat den Auftrag für diese Arbeiten schon vergeben.

Werdohl - Seit Jahren gammeln sie nur noch vor sich hin, jetzt sollen sie abgerissen werden: die beiden Wohnhaus-Ruinen Borbecke 3 und 5.

Nachdem sich der Eigentümer praktisch nicht mehr um die verfallenden Immobilien gekümmert hatte, hat die Stadt sie im vergangenen Jahr gekauft – mit dem Ziel, sie dem Erdboden gleichzumachen und damit einen echten Schandfleck und Gefahrenherd im oberen Versetal zu beseitigen.

In der vergangenen Woche hat nun der Vergabeausschuss der Stadt die Abrissarbeiten in Auftrag gegeben. 78 000 Euro lässt Werdohl es sich kosten, dass die Firma Ossenberg mit dem Abrissbagger in Aktion tritt und die beiden abbruchreifen Gebäude direkt an der B 229 in ihre Einzelteile zerlegt. Wann genau mit dem Abriss begonnen wird, steht nach Worten von Tiefbau-Abteilungsleiter Peter Erwig noch nicht fest. „Eventuell wird das noch vor, spätestens aber nach Ostern etwas. Ich gehe davon aus, dass der Komplex bis Ende April verschwunden ist“, sagte er am Montag. 

Am Dienstag solle noch ein Ortstermin stattfinden, bei dem Details der Abrissarbeiten besprochen werden sollen. Auch verkehrsrechtliche Dinge seien noch zu klären, zudem müssten Absprachen mit der Märkischen Verkehrs-Gesellschaft (MVG) getroffen werden. 

Nach wie vor keine Handhabe hat die Stadt gegen den Eigentümer des gegenüber liegenden Hauses Borbecke 2, das bereits teilweise in sich zusammengefallen ist. Er kann seinen Besitz weiter verfallen lassen, solange davon keine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgeht.

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