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Stadt belohnt herausragende Leistungen für Kinder und Jugendliche

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Von: Carla Witt

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Auf viele Vorschläge für die Vergabe des Weki-Preises Anfang des kommenden Jahres hoffen Jugendamtsleiter Michael Thomas-Lienkämper (links) und Daniel Bartke, der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.
Auf viele Vorschläge für die Vergabe des Weki-Preises Anfang des kommenden Jahres hoffen Jugendamtsleiter Michael Thomas-Lienkämper (links) und Daniel Bartke, der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. © Carla Witt

„Dieser Preis hat eine wichtige Funktion. Deshalb hoffen wir auf viele Vorschläge“, sagt Michael Thomas-Lienkämper. Gemeinsam mit Daniel Bartke (CDU), dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, wirbt der Jugendamtsleiter um die Beteiligung der Werdohler Bevölkerung mit Blick auf den Werdohler Kinderpreis (Weki).

Werdohl ‒ Verliehen wird der Preis für herausragende Aktivitäten, Ideen, Projekte und Leistungen rund um Kinder und Jugendliche in Werdohl. Jeder Werdohler kann sich beteiligen. „Wir freuen uns auf viele Vorschläge“, erklärt Daniel Bartke. Auch Eigenbewerbungen seien möglich, zudem könnten neben Institutionen und Vereinen auch Einzelpersonen vorgeschlagen werden. Der Preisträger wird mit 300 Euro belohnt. Dieses Geld spenden seit 2013 die Ratsfraktionen.

Ins Leben gerufen wurde der Weki-Preis vom langjährigen Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Frank Jardzejewski. Nachdem Jardzejeweski im vergangenen Jahr nach langer Krankheit verstorben ist, „wollen wir die Preisverleihung auch in Gedenken an ihn fortführen“, unterstreichen Bartke und Thomas-Lienkämper.

Allerdings soll es auch einige Änderungen geben: „Wir werden den Preis 2022 nicht in diesem Jahr, sondern Anfang des nächsten Jahres verleihen“, erläutert der Jugendamtsleiter. Auch künftig solle der Preis quasi rückwirkend vergeben werden. Im Rahmen der ersten Sitzung des Jugendhilfeausschusses im Februar 2023 soll es erstmals soweit sein. Auch die Bewerbungsfrist ist verlängert worden: Sie beginnt am 1. Oktober und läuft erst am Ende dieses Jahres aus. Allerdings: Wer seinen Vorschlag sofort, also noch im September, einreichen möchte, könne das sehr gerne in Angriff nehmen, betonen Bartke und Thomas-Lienkämper.

Darüber hinaus denke man bei der Stadt über eine bleibende Erinnerung für den Preisträger nach, verrät der Jugendamtsleiter. Denn die Weki-Ehrentafel, die jeweils zusammen mit den 300 Euro ausgehändigt wird, muss stets an den neuen Preisträger ausgehändigt werden.

Seit neun Jahren wird der Preis von den Ratsfraktionen finanziert und von der Stadt Werdohl vergeben. Im vergangenen Jahr ist die Turnabteilung des TuS Versetal ausgezeichnet worden. Weitere Preisträger waren bisher: der Lions-Club Altena-Werdohl (2013), Moritz Dickopf und Jannis Völlmecke (2014), die Handballspielvereinigung Plettenberg/Werdohl (2015) und die Grufties vom Pfadfinder-Stamm St. Michael Werdohl (2016). Da keine Vorschläge eingereicht wurden, gab es 2017 eine Pause. 2018 entschied sich die Jury dann für die Repke-Siedler, 2019 für den Imkerverein Werdohl-Neuenrade und 2020 für den Bürgerbusverein.

Ab sofort bis zum Ende dieses Jahres können mögliche Weki-Preisträger benannt werden. Vorschläge nimmt Jugendamtsleiter Michael Thomas-Lienkämper (Goethestraße 51, 58791 Werdohl) auch gerne per Mail entgegen: m.thomas-lienkaemper@werdohl.de.

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