Stadion Riesei wird in den Sommerferien zur Baustelle

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Die Tribüne ist bereits im vergangenen Jahr zurückgebaut worden.

Werdohl - „Natürlich ist es für uns nicht ideal, dass wir während der Sommerferien das Sportabzeichen nicht abnehmen können. Andererseits sind wir aber sehr froh darüber, dass jetzt am Stadion etwas passiert“, stellt Hans-Werner Herr fest.

Herr ist einer der ehrenamtlichen Übungsleiter, bei dem die Werdohler die Prüfungen für das Abzeichen ablegen können. Dabei steht er Teilnehmern natürlich jeweils auch mit Rat und Tat zur Seite. Doch ab dem 10. Juli ist damit für einige Wochen Schluss: Im Stadion Riesei sind Sanierungsarbeiten geplant. Und da die Anlage auch für den Schulsport benötigt wird, bieten sich die Sommerferien dazu an. 

Etwa 46 000 Euro wollen die Verantwortlichen der Stadt Werdohl investieren. Die Tennenflächen sollen erneuert werden. Sowohl die Deckschicht auf der Laufbahn als auch auf der Anlaufbahn der Weitsprunganlage sollen erneuert werden, sie sind laut Verwaltung von Verschleiß und Verwitterung zerrieben ist. Tatsächlich gleichen die Laufbahnen inzwischen zumindest stellenweise eher Rasen- als Tennenflächen. 

Rückbau der Tribünen

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt in den Rückbau und die Entsorgung der Tribüne sowie weitere Arbeiten im Stadion 62 000 Euro investiert. Schon bei dieser Gelegenheit hatten die Verantwortlichen für dieses Jahr die Sanierung der Lauf- und der Anlaufbahn angekündigt. 

Allen, die das Projekt Sportabzeichen bisher noch nicht in Angriff genommen haben, rät Hans-Werner Herr das möglichst schnell nachzuholen. Morgen, am 26. Juni, am 3. sowie am 10. Juli besteht dazu jeweils von 18 bis 19.30 Uhr im Stadion Riesei noch drei Mal Gelegenheit. Am 17. Juli sollen die Arbeiten bereits begonnen haben. Verläuft alles nach Plan, könnten die Ehrenamtler um Hans-Werner Herr den Werdohlern dann ab dem 28. August wieder im Stadion die Prüfungen abnehmen. Am 23. Oktober endet in Werdohl die diesjährige Sportabzeichenaktion. 

Ausweichen nach Neuenrade möglich

„Falls jemand nur in den Ferien Gelegenheit zum Training und zum Ablegen des Abzeichens hat, könnte er nach Neuenrade ausweichen,“ sagt Hans-Werner Herr, der bereits Kontakt zu den Ehrenamtlern in der Nachbarstadt aufgenommen hat. Im Neuenrader Waldstadion sind Interessenten ebenfalls mittwochs willkommen, und zwar jeweils in der Zeit von 17 bis 19 Uhr.

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