Stabilere Hingucker

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Erwin Kroher, Ingo Duisberg und Manfred Hoh (von links) freuen sich über den reparierten Hingucker.

WERDOHL -  Längere Zeit musste Werdohl ohne die vier Hingucker auskommen, jetzt sind die ersten beiden Metallrohre wieder installiert: Manfred Hoh vom Arbeitskreis Tourismus bedankte sich gestern bei Erwin Kroher. Der ehemalige Werdohler, der heute in Sundern wohnt, hatte über den Bürgerstammtisch erfahren, dass die vier Hingucker von Unbekannten demoliert worden waren – und die Reparatur übernommen.

„Kroher ist ein Werdohler Urgestein und wir sind froh, dass er diese Aufgabe übernommen hat und die Hingucker jetzt sogar noch stabiler sind als zuvor“, betonte Hoh.

Der Ex-Werdohler Erwin Kroher bedankte sich seinerseits bei Kunstschmied Ingo Duisberg, den Verantwortlichen der Werdohler Pumpenfabrik, des Schrotthandels Menshen und der Firma S+O: „Sie haben mir das Material zur Verfügung gestellt.“

Die Idee der Hingucker stammt ursprünglich aus Südtirol, erinnerte Manfred Hoh. Wer durch eines der fest installierten Metallrohre schaut, richtet seinen Blick automatisch auf eine der Besonderheiten in der Stadt Werdohl: den frisch sanierten Bahnhof, das Lenneken, den Riesenberg oder den Remmelshagen. Auf einer Metalltafel unterhalb des jeweiligen Hinguckers finden Interessierte Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten.

Von Carla Witt

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