St.-Michael-Grundschüler führen Musical auf

David (rechts, in Orange) zielte mit der Steinschleuder auf Goliath (links), der kurz darauf geschlagen zu Boden ging. Das Musical „David“ der St.-Michael-Grundschüler wurde am Samstag zwei Mal erfolgreich aufgeführt.

WERDOHL ▪ Zwei erfolgreiche Aufführungen ihres Musicals „David“ erlebten die Mädchen und Jungen von der St.-Michael-Grundschule am Samstagvormittag in der Kirche. Die Aufregung war groß. Es saß auch nicht jede Stelle des Textes. Doch die Kinder überzeugten auch so auf der ganzen Linie.

Von Michael Koll

Überall im Gotteshaus leuchteten Handy-Displays und flammten Blitze der Digital-Kameras der Eltern und Großeltern auf, die das Spektakel stolz verfolgten. Die kleineren Geschwisterkinder verfolgten das Geschehen auf der Bühne mit großen Augen. Größere Geschwister waren mindestens ebenso stolz wie die Eltern.

Das Musical behandelte die Bibelgeschichte von David, dem Hirten der König werden sollte. Mit seinem Harfenspiel unterhielt er den gelangweilten König Samuel. Und quasi nebenbei besiegte der kleine David den Riesen Goliath mit einer Steinschleuder. Viel Gesang machte aus dieser Geschichte eine Singspiel.

Die Grundschüler waren euphorisch bei der Sache. Sie gingen mit vollem Körpereinsatz zur Musik mit. Da wurde geklatscht, mit den Füßen auf den Boden gestampft – und der Gesang war so klar und kraftvoll, dass es den Zuschauern allzu leicht fiel, die Texte zu verstehen und so der Handlung zu folgen. Mit der modernen Inszenierung bewiesen die Nachwuchs-Schauspieler und -Sänger auch noch, dass sie die wichtigsten Naturgesetze bereits verstanden haben: Freunde sind toll. In den Nachrichten wird oft nur vom Krieg geredet. Es regnet immer, wenn keine Schule ist. Und vor allen Dingen: Wer Ludwig heißt, muss ein Opa sein.

Opa Ludwig war nämlich die Hauptperson in diesem Musical. Der freundliche Herr mit dem grauen Haupthaar und dem Schnäuzer übernahm es, den Kindern im Stück wie auch den Zuschauern in den Bankreihen die Geschichte Davids zu erzhählen.

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