Sporthalle Riesei: Es tropft schon wieder durchs Dach

So schlimm wie damals ist es diesmal nicht, es war nur eine Pfütze.

WERDOHL ▪ Eine Wasserlache von etwa 50 Zentimeter Durchmesser auf dem Boden der Sporthalle Riesei hat die Handballer alarmiert. In der vergangenen Saison musste der Spielbetrieb mehrfach unterbrochen, verschoben oder abgesagt werden, weil das frisch renovierte Hallendach undicht war.

Peter Erwig von der Bauabteilung der Stadt sieht den jetzigen Fall nicht so dramatisch. Der Dachdecker sei bereits gestern früh aufs Dach geschickt worden, um die Schadstelle ausfindig zu machen. Er bestätigte, dass sich nach Wegwischen der Pfütze über Nacht etwa ein halber Liter Wasser in einem Eimer gesammelt habe. Nach einer Woche mit zum Teil starken Niederschlägen habe sich wohl die Feuchtigkeit einen Weg gesucht und sei am Donnerstag Abend durchgedrungen. Erwig: „Das lässt sich bei bestimmten Dachkonstruktionen leider nicht vermeiden.“ Die Flachdachkonstruktion sei bekannt für die Schwierigkeiten bei der Suche nach undichten Stellen. Fast immer sei es so, dass die Schadstelle nicht in Falllinie der Tropfen zu finden sei. Der Dachdecker müsse sämtliche Nähte abgehen und nach Undichtigkeiten suchen.

Der Vorschlag vom HSV-Vorsitzenden Stägert, mit einer Feuerwehr-Übung Undichtigkeiten aufzuspüren, sei laut Erwig technisch nicht sinnvoll. Erstens sei der Wasserdruck auf die Dachkonstruktion viel zu groß. Auf der anderen Seite sei ja erst nach tagelanger Beregnung Wasser durchgedrungen. Erwig: „Ein Fluten durch die Feuerwehr bringt nichts.“

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