210 Teilnehmer

Sportfest der Kita Gernegroß am Riesei

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Slalomlauf einmal anders: Auf einem Hüpfpferd sitzend mussten die Teilnehmer des Sportfestes der Kita Gernegroß durch den Hütchen-Parcours kommen.

Werdohl - Großer Bahnhof im Stadion Riesei: Kinder und Erwachsene wuseln durcheinander und betätigen sich allüberall mit viel Spaß und bewegungsintensiv. Das Sportfest der Kita Gernegroß ist mit 210 Teilnehmern mehr als gut besucht – besser als in den Vorjahren.

Einrichtungsleiterin Birgit Nörthemann sieht für diesen Erfolg gleich mehrere Gründe: „Zum einen ist es Premiere, dass wir unser jährliches Fest hier im Stadion machen. Zum zweiten spielt uns das herrliche Wetter in die Karten. Und zum dritten haben wir erstmals neben den Eltern auch Geschwisterkinder sowie Großeltern eingeladen, mitzumachen.“

Und das taten sie dann auch alle gerne. An zahlreichen Stationen – verteilt auf der gesamten Rasenfläche des Stadions – galt es Geschicklichkeitsaufgaben zu erledigen. Dabei waren zum Teil bekannte Herausforderungen zu bewältigen, wie das allseits beliebte Dosenwerfen. Aber auch neue knifflige Tests mussten Erwachsene und Kinder im Team bestehen. So galt es etwa die vier Enden einer Decke zu halten, derart einen Parcours zu bestreiten – und darauf zu achten, dass ein Luftballon, welcher auf der Decke lag, derweil nicht wegflog.

Der ganze Aktionstag stand somit im Zeichen des Bewegungsabzeichens „Benni & Frida“, welches der Kreissportbund Märkischer Kreis initiiert hat. Die Kita Gernegroß, erläutert Leiterin Nörthemann, habe dieses Abzeichen aufgegriffen, „obwohl wir Sprach-Kita und keine Bewegungs-Kita sind“. Sie fügt hinzu: „Aber Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Und wir sorgen auch im Alltag schon dafür, dass die Kinder ganz viel Bewegung bei uns haben. Wir vermitteln den Mädchen und Jungen Sprache durch die Bewegung.“

Schwimmen und Waldspaziergänge gehörten zum wöchentlich wiederkehrenden Programm der 100 Kita-Kinder. Dabei lernen die Mädchen und Jungen nicht nur den Umgang miteinander und das Sprechen. Kita-Leiterin Nörthemann weiß: „Motorik kommt nicht von alleine.“ Ihre kleinen Schützlinge jedoch sind fit. Einen Trend zur Unsportlichkeit der nachwachsenden Generation hat Nörthemann bisher so nicht ausmachen können.

Im Anschluss an das Sportfest veranstalteten die Kinder gemeinsam mit ihren Familien sowie den Erziehern noch ein großes Picknick. Das Essen dafür hatten die Eltern vorbereitet.

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