Sportabzeichen übergeben

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Werdohl - Sozusagen unter verschärften Bedingungen haben im vergangenen Jahr 357 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder im Zuständigkeitsbereich des Stadtsportverbandes Werdohl die Bedingungen für das Sportabzeichen erfüllt.

Während die in den Schulen erworbenen Abzeichen zu einem späteren Zeitpunkt ausgegeben werden, hatte Sportabzeichen-Obmann Klaus Schichtel die Erwachsenen und Jugendlichen für Donnerstagabend ins Bauerncafé der Familie Hurst auf der Repke eingeladen.

Erstmals hatte der Deutsche Olympische Sportbund 2013 die Kriterien für den Erwerb des Sportabzeichens neu formuliert. So sollte sichergestellt werden, dass die Vergabe von Gold, Silber oder Bronze nicht als Automatismus angesehen werden kann.

In insgesamt 24 Altersklassen – jeweils für männliche und weibliche Bewerber – gibt es seit dem vergangenen Jahr Übungs- und Prüfungsangebote in den Bereichen Kraft (wie etwa Kugel- oder Steinstoßen), Ausdauer (Langlauf oder 20 Kilometer Radfahren), Schnelligkeit (200 Meter Radfahren aus fliegendem Start) und Koordination (wie Hoch- oder Weitsprung).

Außerdem muss die Schwimmfähigkeit nachgewiesen werden. Unterm Strich werden nach Leistungsvermögen in jeder Disziplin ein, zwei oder drei Punkte vergeben, die dann in der Summe zu der Beurteilung führen, ob man Gold, Silber oder Bronze erworben hat.

Viele waren bei den Prüfungen im vergangenen Jahr erfolgreich. Bei der Jugend (bis einschließlich 17 Jahre) holten sich Felix Schichtel und Ilgas Sava Bronze. Silber erhielten Deborah Mareen Hartig, Maximilian Schichtel, Simon Weinbrenner, Florian Martin Hempel, Lena Hempel und Jan Eckhard. Das goldene Sportabzeichen erwarben Gemma Bernsau-Brühl und Bastian Hartig.

Bei den Erwachsenen waren folgende Sportler erfolgreich, wobei die Zahl in Klammern hinter den Namen die Anzahl der inzwischen abgelegten Prüfungen markiert. Silber erwarben Lars Greitemann (1), Ulrike Greitemann (11), Roswitha Reuter (32) und Barbara Kroninger (10). Über Gold freuten sich Michael Tauscher (1), Carolin Buchta (1), Roland Pantack (1), Dietmar Krause (2), Patrick Greitemann (3), Wolfgang Rummeld (5), Dirk Weinbrenner (6), Martin Grammel (11), Hans Schütt (12), Felix Brühl (17), Dieter Kioschis (16), Karin Pietschmann (23), Jürgen Neubert (24), Jürgen Reuter (31), Ursula Ebert (34), Günter Neugebauer (34), Hans-Werner Herr (42) und Arthur Krolzik (42).

Besonders „runde“ Zahlen erreichten Gerhard Droppelmann (25), Karl Brühl (30), Norbert Buchta (30) und Ingrid Steffens (35). - Von Rainer Kanbach

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