Spielgeräte am Kettling gesperrt

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Diese öffentlichen Spielgeräte am Biwakplatz Kettling dürfen nicht mehr benutzt werden, die Stadt weist mit Schildern darauf hin. Es fehlt eine umzäunte Abgrenzung zur Lenne und zum Bahndamm.

Werdohl - Jugendamtsleiter Marco Malcherek-Schwiderowski ist gezwungen, den Spielplatz auf dem Biwakplatz am Kettling zu sperren. Das habe die Jahresbegehung eines externen Prüfers ergeben.

Die Spielgeräte selbst haben teils nur geringe und auch behebbare Mängel. Kritisiert wird allerdings die direkte Nähe zur Lenne und zum Bahndamm. Die wenigen Spielgeräte müssten eigentlich komplett umzäunt werden, damit Kinder nicht so ohne weiteres in die Lenne fallen oder auf die Gleise laufen können. 

Da das Gelände recht weitläufig ist, würde ein stabiler Metallzaun vergleichsweise teuer. Marco Malcherek-Schwiderowski: „Uns bleibt nichts anders übrig, als die Geräte zu sperren.“ Eben weil der auch schon in die Jahre gekommene Spielplatz innerhalb des Freizeitgeländes nicht abgezäunt ist, lassen sich Kleinkinder-Karussell, Rutsche und Wippetiere nicht mit Flatterband absperren. Die Stadt will jetzt mit Schildern auf die Sperrung hinweisen. 

Der Biwakplatz am Kettling gehört der Stadt, wird aber von den Pfadfindern gepachtet. Wer die Freizeitanlage mit Grills, Unterständen und einer Hütte für private Zwecke mieten will, wendet sich an die Pfadfinder. Im vorderen Bereich lagert der Baubetriebshof Grünschnitt, dort stehen auch zwei schwer ins Alter gekommene Fußballtore. Ein paar museumsreife Tischtennisplatten aus Beton sind verzogen und bemoost. 

In einem eingezäunten Bereich am Rande der Freizeitanlage haben die Bogenschützen im Sommer ihre Zielscheiben aufgebaut. Man sei schon seit Monaten in Gesprächen über die weitere Nutzung des Biwakplatzes und des Spielplatzes, erläuterte Malcherek-Schwiderowski. Den Pfadfindern solle die Nutzung erhalten bleiben. Was mit den Spielgeräten geschehe, werde noch diskutiert.

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