SPD möchte Kettling weiter aufpeppen

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Der Spielplatz ist umzäunt, die Spielgeräte auf Vordermann gebracht. Die SPD möchte den Platz mit den Pfadfindern und einem Leader-Projekt aufpeppen.

Werdohl - Im März musste Jugendamtsleiter Marco Malcherek-Schwiderowski den Spielplatz auf dem Biwakplatz am Kettling sperren. Am Dienstag konnte er den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses im Rathaus berichten, dass der Platz nun wieder genutzt werden kann: „Gemeinsam mit den Pfadfindern haben wir eine gute Lösung gefunden.“

Die Sperrung war notwendig geworden, nachdem ein externer Prüfer die direkte Nähe zum Fluss und zum Bahndamm kritisiert hatte. Damit Kinder nicht ohne weiteres in die Lenne springen oder auf die Gleise laufen können, wurde der Spielplatz rundum mit einem Holzzaun gesichert.

„Die Spielgeräte, die in Ordnung waren, haben wir erhalten können“, sagte Malcherek-Schwiderowski. Der Biwakplatz am Kettling gehört der Stadt, ist aber an die Pfadfinder verpachtet. „Wir haben, auch im Sinne des Platzes, eine gute Lösung gefunden“, stellte der Jugendamtsleiter fest.

Dem pflichtete der SPD-Fraktionsvorsitzende Wilhelm Jansen zwar grundsätzlich bei, merkte aber an, dass seine Partei damit noch nicht ganz zufrieden sei: „Die SPD stellt sich mit Blick auf den Lenneradweg vor, dass man diesen Bereich noch aufpeppen sollte.“ Schließlich handele es sich sozusagen um den „Eingang nach Werdohl“.

„Eventuell könnte man zur Gestaltung Leader-Mittel einsetzen. Wir sollten das bei den Haushalts-Beratungen diskutieren“, stellte Jansen fest. „Die Pfadfinder haben die Leader-Möglichkeiten im Blick“, berichtete Malcherek-Schwiderowski. Allerdings müsse es gelingen, Kooperationspartner zu finden: „Dann lässt sich dort sicher etwas machen.“

WBG-Chef Volker Oßenberg nutze die Gelegenheit, um auf den Biwakplatz in Ütterlingsen aufmerksam zu machen. „Auch dort ist ein Werdohler Einfahrtstor und es müsste sich etwas ändern, wenn der Radweg angelegt wird.“

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