Spielplatz aufgemöbelt

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Die neuen Spielgeräte kommen. ▪

WERDOHL ▪ Eine lange Geschichte hat am Donnerstag ihr Ende gefunden. Nachdem die Spielgeräte auf dem Baubetriebshofgelände lange Zeit zum Einbau bereits lagen, sind sie am Donnerstag an ihrem Bestimmungsort „Im Kamp“ aufgestellt worden. Wie berichtet, mussten die Verantwortlichen über Wochen die Freigabe durch die Bezirksregierung abwarten.

Die beauftragte Fachfirma aus Arnsberg, Fortuna Spielgeräte, war gestern mit dem Geschäftsführer Daniel Knop und seinem Schreiner Matthias Klopris gefragt. Erst einmal galt es, die alten Fundamente zu entfernen. In die 60 Zentimeter tiefen Löcher wurden die Spezial-Stahlpfosten einbetoniert. Zuvor musste der Rutschenturm samt Kletterwand und einem schrägen Kletteraufgang zusammengebaut und ausgerichtet werden. Danach stand die Installation der Anbauteile wie eine Rutsche an. Der Kontrolle des Ganzen folgte die Einbetonierung des neuen Spielgerätes.

Obwohl dieses vorwiegend aus Holz besteht, sei es eine gute Wahl, die Pfosten aus Stahl zu verwenden, lobte Knop. „Da hat man bei der Stadt mitgedacht.“ Denn während Holzpfosten nur eine Haltbarkeit von fünf bis zehn Jahren hätten, sei diese nun weit länger. Die höheren Anschaffungskosten würden sich rechnen. Der Ersatz von Holzelementen sei darüber hinaus einfach möglich.

Dass der Aufbau des Spielgerätes nicht mal auf die Schnelle zu machen ist, liegt an den Vorarbeiten. Denn hierfür sei echte Handarbeit gefragt, mussten die beiden Arbeiter erfahren. Knop: „Die Erdarbeiten sind schwierig, aber aufgrund des Geländes nicht mit einem Minibagger möglich.“ Ansonsten würden zu viele Bereiche vom Spielplatz leiden.

Folgen soll voraussichtlich Ende dieses Monats „Im Kamp“ der Aufbau eines Zauns. 5000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

Die Arbeiten auf dem Spielplatz sind der Startschuss für weitere Maßnahmen, die Marco Malcherek-Schwiderowski und seine Kollegen aus dem Jugend-Fachbereich dieses Jahr planen. Außerdem soll noch ein „Masterplan Spielplätze“ erstellt werden, in dem festgehalten wird, welche Spielflächen aufgemöbelt werden sollen. 43 000 Euro für das gesamte Stadtgebiet stehen für investive Maßnahmen, also Neuanschaffungen zur Verfügung. Hinzu kommen 12 000 Euro, die sich im Topf für allgemeine Ersatzbeschaffungen befinden.

Marco Fraune

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