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Spezialmaschine sorgt für mehr Bodenhaftung auf Bundesstraßen

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Von: Volker Griese

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Mit einer Spezialmaschine namens Road-Twister wurde die Fahrbahndecke ganz dünn abgefräst. © Griese

Werdohl - Auf einer Länge von rund 100 Metern hat ein Spezialunternehmen aus Merzenich am Mittwoch die Fahrbahn der Bundesstraßen 229 und 236 saniert.

Mit einer Spezialmaschine haben die Mitarbeiter die Oberfläche aufgeraut, damit die Reifen der Fahrzeuge insbesondere in den bevorstehenden Herbst- und Wintermonaten mehr Halt finden. 

Bauleiter Bastian Hofmeister erläuterte, wie die Spezialisten vom Niederrhein vorgingen: „Die Oberfläche wird mit einem diamantbesetzten Schleifteller etwa zwei bis drei Millimeter tief abgefräst. Das dabei abgetragene Material wird gleich im Anschluss abgefegt.“ Das erklärte auch die kurze Dauer der Arbeiten: Nach nicht einmal drei Stunden war alles erledigt. 

Neue Markierungen erst nach Kreiselbau

Die Fahrbahnmarkierungen wurden beim Abfräsen übrigens auftragsgemäß ausgespart – und das, obwohl sie schon ziemlich abgenutzt sind. Dazu erklärte Andreas Berg, Pressesprecher bei Straßen.NRW, dass der jetzt bearbeitete Bereich demnächst unter anderem vom Bau des Kreisverkehrs betroffen sei. Neue Markierungen sollten erst danach aufgebracht werden.

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