Spezialfirma bricht loses Gestein ab

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Martin Hempel und Markus Bäsler von der zuständigen Fachfirma verschafften sich vor Ort einen Überblick.

WERDOHL -  Mitarbeiter der Firma Feldhaus aus Schmallenberg haben am Donnerstag und Freitag das lose Gestein am Verbindungsweg zwischen Kalkofen und Lennepromenade mit einer großen Beräumstange gelöst. „Der Baubetriebshof wird die Steine in der kommenden Woche abtransportieren“, erklärte Martin Hempel, Leiter der städtischen Tiefbauabteilung.

Wie berichtet hatten sich vor Weihnachten große Gesteinssstücke aus der Felswand gelöst. Der Verbindungsweg wurde von der Stadt Werdohl aus Sicherheitsgründen gesperrt.

In Zukunft soll ein Netz gespannt werden, um Spaziergänger und Radfahrer vor herunterfallenden Steinen zu schützen. Da es sich beim Anschaffen eines solchen Netzes aber um eine investive Maßnahme handele, der städtische Haushalt von der Bezirksregierung aber noch nicht genehmigt sei, könne das Sicherungsnetz noch nicht angebracht werden. Der Weg bleibe also auch weiterhin gesperrt.

Bei der Beräumung selbst handele es sich hingegen nicht um eine investive Maßnahme. Insgesamt sei für die Sicherungsmaßnahme eine Summe von 60 000 Euro im Haushalt veranschlagt. Die Beräumung schlage dabei mit 4500 Euro zu Buche, so Hempel.

Welche Bedeutung der Verbindungsweg für Spaziergänger und Radfahrer in der Stadt an Lenne und Verse hat, wurde vor Ort deutlich. Obwohl an beiden Zugangsseiten Absperrböcke den Weg abriegeln, schlängelten sich innerhalb von nur 15 Minuten eine Spaziergängerin mit Hund und ein Radfahrer an den Absperrungen vorbei.

„Es ist wirklich sehr gefährlich, den Weg derzeit zu nutzen. Wenn sich ein spitzer Gesteinsbrocken löst und einen Fußgänger oder Radfahrer trifft, kann das schlimme Folgen haben“, mahnen Martin Hempel und Markus Bäsler von der Firma Feldhaus.

Von Ute Heinze

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