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Sperrung der B229: Ausweichroute jetzt für Lkw gesperrt

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Von: Dirk Grein

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In Höhe der Abbiegung Schwarze Ahe ist die Bundesstraße 229 gesperrt. Dies sorgt für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Landstraße 879.
Die Abbiegung nach Schwarze Ahe nutzen einige Lkw-Fahrer als Abkürzung gegenüber der offiziellen Umleitungsstrecke. Dies sorgt für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Landstraße 879. © Popovici, Cornelius

Die Vollsperrung der Bundesstraße 229 in Versetal belastet weiterhin den Straßenverkehr. Die Auswirkungen auf die Landstraße 879 waren zu Wochenbeginn enorm: Genau deswegen gibt es nun eine Änderung in diesem Bereich.

Werdohl/Herscheid – Die offizielle Umleitungsstrecke für den Schwerlastverkehr verläuft zwar über Lüdenscheid, Herscheid (L 561) und Plettenberg. Dennoch stieg das Lkw-Aufkommen zu Maßnahmenbeginn auf der stellenweise schmalen L 879 sprunghaft. Brenzlige Situationen im Begegnungsverkehr sowie Beschädigungen eines geparkten Autos und eines Zauns waren die Folge (wir berichteten).

Auch Eberhard Kaufmann, Vorsitzender des Planungs- und Bauausschusses in Herscheid und zudem CDU-Ratsmitglied für den Wahlbezirk 11 (zu dem Schwarze Ahe zählt), schaute sich am Montag vor Ort um. „Da muss sich etwas ändern“, war ihm sofort klar. Er nahm daher Kontakt zum Rathaus und zur Straßenmeisterei auf. Gemeinsam konnte eine rasche Lösung erzielt werden, die zumindest zu einer Entspannung beitragen soll.

So ist die Landstraße 879 ab sofort nur noch einseitig für Schwerlastverkehr zulässig. Dies liegt vor allem darin begründet, dass die Bachabgrenzung in Höhe der ehemaligen Gaststätte Pius nicht unter zu hoher Beanspruchung leiden soll. Wäre dies weiter der Fall, dann drohe eine massive Beschädigung dieser Stützmauer.

Deswegen ist die L 879 für Lastwagen, die von der Hardt kommend in Richtung Werdohl fahren wollen, bis auf Weiteres gesperrt. In umgekehrter Richtung gibt es hingegen keine Einschränkungen für Lkw. Nun hofft Eberhard Kaufmann, dass sich die Lkw-Fahrer an die bereits aufgestellten Schilder halten und sich die Verkehrssituation in Schwarze Ahe zumindest ein wenig bessert.

Denn: Mit der Sperrung der Bundesstraße 229 und dem damit verbundenen Umleitungsverkehr werden sich die Anwohner länger als ursprünglich geplant (bis zum Ferienende) abfinden müssen. Nach Beginn der Bauarbeiten hat sich herausgestellt, dass der Untergrund nicht so tragfähig ist, wie erhofft (wir berichteten).

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