Spenden für die Erdbebenregion

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Imam Abdullah Özmen (2.v.l.) im Gespräch mit Gemeindemitgliedern zur Erdbebenkatastrophe in der Türkei. ▪

WERDOHL ▪ Schon kurz nach den ersten Meldungen der türkischen Medien über das schwere Erdbeben im Osten der Türkei mit vielen Toten und Verletzten herrschte Entsetzen bei den Mitgliedern der Ditib-Gemeinde in Werdohl.

„Alle waren schockiert von diesem Vorfall und natürlich waren auch alle direkt traurig“, schilderte Imam Abdullah Özmen seine ersten Gefühle und die vieler türkischer Mitbürger in Werdohl. Schon 20 bis 30 Minuten nach dem verheerenden Beben informierten die heimischen Fernsehsender die Türken in der Lennestadt. „Jetzt ist es Zeit zu helfen“, war eine der ersten Reaktionen des neuen Imams der Gemeinde.

Beim Freitagsgebet wird Abdullah Özmen die Gläubigen in der Moschee an der Freiheitstraße zu Spenden aufrufen. Dies geschieht über den Dachverband der Werdohler Gemeinde, der Türkisch Islamischen Union (Ditib), sogar deutschlandweit.

Bis dahin sind die Gläubigen mit ihren Gedanken bei den Betroffenen in der osttürkischen Region um die dortige Provinzhauptstadt Van. „Wir verfolgen die Berichterstattung aus der Türkei ausführlich und freuen uns über jeden Geretteten“, so der Imam.

Schon während des Fastenmonats Ramadan hatten 300 Mitglieder der Werdohler Ditib-Gemeinde eine Spendensumme in Höhe von 7320 Euro für die hungerleidende Bevölkerung in Somalia aufgebracht. Dorthin sollten auch die Spenden des im November stattfinden Opferfestes fließen. Jetzt hat sich die Türkisch Islamische Union jetzt dazu entschieden die Spenden aufzuteilen.

Spenden für die Erdbebenregion können unter dem Verwendungszweck: Erdbeben-Hilfe, Empfänger: Rat für Soziale und Religiöse Angelegenheiten bei der Isbank Köln auf das Konto: 00 60 61 30 87 (BLZ: 370 308 00) eingezahlt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite http://www.ditib.de. ▪ ds

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