SPD-Landratskandidat will kostenlosen Nahverkehr

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Der SPD-Landratskandidat Lutz Vormann.

Werdohl - „Wir kämpfen selbstverständlich auch für dich“ – mit diesem Versprechen begrüßte der Ortsverbandsvorsitzende Andreas Späinghaus am Dienstagabend Lutz Vormann, den SPD-Kandidaten für die Landratswahl. Vormann gratulierte erst einmal dem Bürgermeisterkandidaten Matthias Wershoven.

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Dieser habe schon Spuren in der Stadt hinterlassen. „Matthias, du bist genau der Richtige“, wandte sich Vormann an den 28-jährigen Werdohler. Sollte er selbst Landrat werden, wolle er „Gutes bewahren und Neues wagen“, sagte der Kandidat.

Der Märkische Kreis müsse ein starker Wirtschafts-Standort bleiben, dafür brauche es optimale Rahmenbedingungen. Er wolle den direkten Dialog zwischen Schule und Wirtschaft weiter ausbauen, kündigte der 49-Jährige an. „Und wir können nicht nur Akademiker beschäftigen, sondern müssen auch das Handwerk stärken.“

Damit alle ihren Arbeitsplatz gut erreichen könnten, wolle er sich für eine Tarifreform des öffentlichen Personennahverkehrs starkmachen. „Ich will einen kostenlosen ÖPNV“, sagte Vormann. Auch bei jungen Leuten seien Bus und Bahn inzwischen immer gefragter. „Ich habe das selbst nicht geglaubt: Viele fahren gar nicht mehr mit dem Auto“, erklärte der 49-Jährige weitere Gründe für sein Vorhaben. Vor allem ein besseres Nachtbus-Angebot sowie die Anbindung an das Rheinland und das Ruhrgebiet strebe er an.

Außerdem wolle er die Krankenhäuser in der Region erhalten. „Die Privatisierung der Märkischen Kliniken ist ausgeschlossen“, versprach der Kandidat. Er werde sich dafür einsetzen, mehr ärztlichen Nachwuchs für den Märkischen Kreis gewinnen. „Wenn gute Ärzte kommen, ziehen auch Familien mit“, sagte Lutz Vormann. - cra

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