Gesamtschule

SPD in Werdohl auch bei der Juniorwahl klar vorne

Die Schüler der Jahrgangsstufen acht bis 13 waren an der Gesamtschule aufgerufen, sich an der Juniorwahl zu beteiligen.
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Die Schüler der Jahrgangsstufen acht bis 13 waren an der Gesamtschule aufgerufen, sich an der Juniorwahl zu beteiligen.

Die SPD ist die klare Siegerin der Juniorwahl an der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG). Rund 450 Schüler der Klassen 8 bis 13 waren in der Woche vor der Bundestagswahl aufgerufen, ihre Stimme in der Schulbibliothek abzugeben

Die bundesweit an Schulen durchgeführte Aktion hatte in Werdohl ein deutliches Ergebnis. Die Sozialdemokraten kamen mit 30,4 Prozent deutlich auf Platz eins. Damit lag die SPD an der Gesamtschule knapp fünf Prozent über dem Bundesergebnis von 25,7 Prozent und genau vier Prozent unter dem Werdohler Ergebnis. Zweitstärkste Kraft wurde die FDP mit 23,0 Prozent. Bei der „richtigen“ Wahl am Sonntag holten die Liberalen in Werdohl 10,5 Prozent und im Bund 11,5 Prozent.

Die CDU schnitt bei der AEG-Wahl mit 17,6 Prozent noch deutlich schlechter ab als bei der Bundestagswahl in Werdohl (24,9 Prozent) und im Gesamtergebnis. Die Grünen, sonst in den jüngeren Wählergruppen häufig stark vertreten, landeten an der Gesamtschule mit 6,0 Prozent abgeschlagen auf Platz vier und damit nur knapp vor der AfD (5,7 Prozent) und der Linkspartei (5,4 Prozent). Sonstige Parteien kamen auf 11,9 Prozent.

SPD auch bei den Erststimmen erfolgreich

Auch bei den Erststimmen für den Direktkandidaten war die SPD erfolgreich. Mit 123 Stimmen dominierte hier Bettina Lugk das Feld. In Werdohl hatte sie am Sonntag 35,6 Prozent der Stimmen geholt, CDU-Bundesgeneralsekretär kam auf 29,2 Prozent, holte im heimischen Wahlkreis 150 (MK II) aber das Direktmandat, das zuvor seit 1998 ununterbrochen bei der SPD in Person von Dagmar Freitag gelegen hatte.

Bemerkenswert ist, dass die Juniorwahl bundesweit zu ganz anderen Ergebnissen führte als vor Ort. In ganz Deutschland siegten die Grünen mit 20,6 Prozent vor der SPD (19,4 Prozent) und der FDP (18,5 Prozent). Es folgten CDU (13,5 Prozent – darin enthalten 1,94 Prozent für die CSU), Linkspartei (7,6 Prozent) und AfD (5,1 Prozent). Auch bundesweit war der Stimmenanteil für sonstige Parteien extrem hoch. Er lag bei der deutschlandweiten Juniorwahl bei 15,3 Prozent. Mitgemacht haben republikweit gut 1,42 Millionen Schüler.

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