SPD-Fraktion hat es in Erfahrung gebracht: Städte planen Ausbau der straßenfernen Teilstücke

Lenneroute: Rahmenvertrag in Aussicht

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Die SPD betrachtet den avisierten Abschluss eines Rahmenvertrags der Städte mit StraßenNRW als Durchbruch für den durchgängigen Bau der Lenneroute. Auf Werdohler Gebiet sind nur wenige Teilstücke angelegt, wie hier die Durchfahrung am Goethe-Parkplatz.

Werdohl - Die von der SPD für den gesamten Rat verfasste Resolution war schon fertig. Unermüdlich hatte vor allem SPD-Ratsherr Jürgen Henke daran gearbeitet, um dem Landesbetrieb StraßenNRW so viel Druck zu machen, dass der Bau der Lenneradroute endlich voran geht.

Fast schon feierlich erklärte Jürgen Henke am Montag im Hauptausschuss, dass man jetzt doch keine Resolution brauche. Nach dem „Bohren dickster Bretter“ habe die SPD-Fraktion in Erfahrung bringen können, dass ein bald abzuschließender Rahmenvertrag endlich den gewünschten Durchbruch für die Realisierung des durchgängigen Lenneradwegs bringen werde. Mit dieser Lösung sei die SPD „sehr zufrieden“.

Erst am Freitag vergangener Woche sei durch einen erneuten Vorstoß der SPD beim Landesbetrieb StraßenNRW entscheidende Neuigkeiten in Erfahrung gebracht worden. Demnach soll zwischen den Lenne-Anrainern und StraßenNRW ein Rahmenvertrag abgeschlossen werden, der die Planung und Bau der straßenfernen Teilsstücke des Radwegs über Wirtschafts- und Waldwege in die Hände der Kommunen legt. Planung und Bau der Teilstücke, die durch kombinierte Radwege unmittelbar an Landes- oder Bundesstraßen liegen, sollen weiterhin bei der Landesbehörde liegen. Henke teilte mit, dass diese Rahmenvereinbarung von Inhalt her analog zu der bereits beschlossenen und ratifizierten Vereinbarung mit den Städten der Volmeschiene aufgebaut sein soll.

Die Realisierung von bereits vorher festgelegten Teilstücken sei angedacht und würden Teil der Rahmenvereinbarung. Die SPD-Fraktion schreibt: „Nach jetzigen Erkenntnissen erstattet StraßenNRW auf Nachweis die gesamten Kosten für die Planung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung und Vertragsabwicklung. Verwaltungskosten werden allerdings nicht ersetzt.“

Und weiter: „Wir sind guten Mutes und vertrauen darauf, dass es mit der Realisierung der durchgängigen Lenneroute zeitnah alsbald Realität wird. Bis zur kompletten Fertigstellung der Trasse von Winterberg bis Hagen dürften jedoch noch circa vier bis fünf Jahre ins Land gehen.“

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