Späinghaus will nicht mehr: SPD wählt ganz neuen Vorstand

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Andreas Späinghaus kandidiert nicht mehr für das Amt des SPD-Parteivorsitzenden.

Werdohl - Die Mitglieder der SPD in Werdohl bestimmen am 16. März einen komplett neuen Vorstand. Andreas Späinghaus, seit fast neun Jahren Vorsitzender, wird nicht noch einmal antreten. Es ist aber bereits ein neuer Mann gefunden worden, der die Verantwortung übernehmen will und der sich gerade ein neues Vorstandsteam zusammenstellt.

Späinghaus ist 58 Jahre alt und wurde 2008 zum Vorsitzenden gewählt. Jetzt sei es genug für ihn, sagte er gegenüber unserer Redaktion. Er ist beruflich mit einem Einzelunternehmen selbstständig und nebenamtlicher Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag und Inge Blask.

Für seine beiden politischen Arbeitgeberinnen müsse er den Wahlkampf organisieren. Mit der beruflichen Arbeit sei er ausgelastet. Er sei auch nicht der Typ, der eine lange Amtszeit anstrebe. Als zweiter stellvertretender Bürgermeister gehöre er weiterhin dem Vorstand in beratender Funktion an.

Auch der 2. Vorsitzende, Wilhelm Jansen, kandidiert nicht mehr. Als Fraktionsvorsitzender gehört er ohnehin weiter zum Vorstand. Kassierer Rolf Neuhäuser hört aus gesundheitlichen Gründen auf, seine Stellvertreterin Brigitte Meinen hört gleichfalls auf. Schriftführerin Nadine Kuschmierz steht wohl für ein anderes Vorstandsamt zur Verfügung. Ihr Stellvertreter, Volkmar Güldner-Rademacher, gibt seinen Posten ganz auf. Für alle Vorstandsämter gebe es Kandidaten, versicherte Späinghaus. Es sei einfach an der Zeit, den Vorstand zu erneuern und zu verjüngen.

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