So spart Werdohl: Liste mit 69 Sparmaßnahmen

WERDOHL ▪ Im Rahmen des Haushaltssanierungsplanes hat die Verwaltung der Stadt Werdohl eine Liste präsentiert, in der 69 Einzelmaßnahmen aufgeführt sind. Durch diese sollen bis zum Jahr 2021 insgesamt rund 50,35 Millionen Euro eingespart werden. Nachfolgend veröffentlichen wir einen nach Produkbereichen sortierten Auszug aus dieser „Sparliste“, die am kommenden Montag im Rahmen des Hauptausschusses (17 Uhr, Rathaus) diskutiert wird:

▪ Wegfall der Aufgabe „Jahresempfang“

▪ Reduzierung der Stelle „Gleichstellungsbeauftragte“ und Erhebung bzw. Erhöhung von Teilnehmerbeiträgen und Eintrittsgeldern für Angebote der GSB

▪ Einführung von Nutzungsentgelten für städt. Gebäude und Einführung/Anhebung von Mietzinsen im kulturellen, sozialen, sportlichen und übrigen Bereichen

▪ Schließung div. Gebäude zur Senkung von Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten (Pavillions Hauptschule, Bangelbau Realschule, Gebäude Leipziger Str. 36)

▪ Reduzierung der Gebäude- und Bewirtschaftungskosten durch Schließung eines Schulgebäudes

▪ Erhöhung der Genehmigungsgebühr für Osterfeuer von 10 Euro auf 100 Euro

▪ Einnahmen durch Parkraumbewirtschaftung

▪ Ausweitung der Bußgelder (Einwohnerbüro)

▪ Gebührenerhöhung für Samstags-Trauungen von 66 Euro auf 100 Euro je Trauung

▪ Übertragung der Aufgabe „Auf- und Abbau von Wahlplakattafeln“ auf die Parteien

▪ Erhöhung der Gebühren für Brandschauen

▪ Senkung der budgetierten Mittel für jede Schulform um jeweils zehn Prozent

▪ Anhebung der Elternbeiträge für die Offene Ganztagsgrundschule (OGS)

▪ Wegfall der Kulturbogenveranstaltungen

▪ Abschaffung der Schaukästen im Stadtgebiet/Einschränkung der Plakatierung

▪ Kostenerstattung der Leistungen des Baubetriebshofes bzw. Selbstaufbau durch externe Veranstalter beim Umbau des Festsaals Riesei für Veranstaltungszwecke (ca. 500 Euro je Veranstaltung)

▪ 50 Prozent Kostenbeteiligung der Einzelhändler an der Weihnachtsbeleuchtung und vollständiger Verzicht auf die Aufstellung von Weihnachtsbäumen

▪ Hinwirken auf eine Budgetsenkung bei der Musikschule Lennetal e.V.

▪ Reduzierung des Medienetats der Stadtbücherei um zehn Prozent

▪ Erhöhung der Benutzungsgebühren und der Eintrittsgelder in der Stadtbücherei für Erwachsene

▪ Wegfall der Aufgabe „Bereitstellung von Arbeitsgelegenheiten gemäß § 16 SGB I - sog. 1-Euro-Jobs“

▪ Wegfall der Aufgabe „Integration von Migranten/WIP“

▪ Wegfall der freiwilligen Aufgabe „Sportförderung“ (Personalkosten)

▪ Teilschließung von Sportstätten oder Übertragung des Sportstättenbetriebes auf Vereine (z.B. Einfach-Turnhalle Eveking, Naturrasenplatz Riesei)

▪ Reduzierung der Beleuchtungszeiten der Straßenbeleuchtung um ca. vier Stunden pro Nacht in Wohn- und Gewerbegebieten

▪ Umgestaltung der Brunnenanlage Alfred-Colsman-Platz in ein Pflanzbeet

▪ Erhöhung der Hundesteuer von 66 auf 100 Euro je Hund bzw. 500 Euro je gefährlicher Hund sowie Wegfall der Steuerbefreiung und -ermäßigung

▪ Anhebung des Grundsteuerhebesatzes A um 50 Prozent (von 254 auf 369 Prozent inklusive 24 Prozentpunkte als Kompensation für die Straßenreinigung)

▪ Anhebung des Grundsteuerhebesatzes B um 50 Prozent (von 461 auf 668 inklusive 48 Prozentpunkte als Kompensation für die Straßenreinigung)

▪ Anhebung des Gewerbesteuerhebesatzes ab 2013 um 42 Prozentpunkte (von 416 auf 458 Prozent) und ab 2015 um weitere 27 Prozentpunkte (von 458 auf 485 Prozent)

▪ Personaleinsparmaßnahmen gemäß Personaleinsparkonzept

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