Unterstützung für Werdohler Tierschützer

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Die Sparkasse unterstützt den Tierschutz. Gestern gab es eine 1500-Euro-Spende für die Auffangstation. ▪

WERDOHL ▪ Etwa 150 Katzen im Jahr, so schätzt Brigitte Meinen vom Tierschutzverein Werdohl/Neuenrade, benötigen mal mehr und mal weniger die Hilfe der Tierschützer. Die Auffangstation ist stets „ausgebucht“, und auch die Pflegestellen können nicht grenzenlos Vierbeiner aufnehmen.

„Wir könnten noch ein paar Pflegestellen mehr gebrauchen“, ruft Brigitte Meinen Interessierte dazu auf, Kontakt mit dem Tierschutzverein aufzunehmen. Alle Samtpfoten werden entwurmt, geimpft und kastriert bevor sie ins Tierheim „einziehen“ oder zu den Pflegestellen kommen.

Neben den vorübergehend „adoptierten“ Tieren kümmert sich der Verein zudem noch um etliche wild lebende Katzen. Sie werden eingefangen und kastriert – später aber wieder ausgesetzt, wie die Tierschützerin berichtet. Diese Maßnahme sei zwingend nötig, denn die Tiere vermehrten sich sonst in rasanter Geschwindigkeit. Doch Impfungen und Kastrationen gibt es auch für einen Tierschutzverein nicht zum Nulltarif. Hinzu kommen Futter, Hygienestreu und Katzenspielzeug, damit den Schmusetigern ein möglichst angenehmer Aufenthalt ermöglicht werden kann. Die Kosten deckt der Tierschutzverein ausschließlich aus Spenden. Über die große Finanzspritze der Vereinigten Sparkasse gestern Nachmittag freute sich neben Brigitte Meinen daher auch die Vorsitzende Saskia Kaufmann ganz besonders. „Wenn das Konto leer ist, geht bei uns nichts mehr“, wissen die Frauen. Auf Anregung von Bürgermeister Siegfried Griebsch entschieden sich Mike Kernig und Tomislav Majic ihren 1500-Euro-Scheck dem Tierschutz zur Verfügung zu stellen. „Wir machen viel für Menschen, sehen aber auch, dass viele Tiere ausgesetzt werden und der Tierschutzverein wertvolle Arbeit leistet“, sagte Mike Kernig.

Im Moment leben fünf Katzen in der Auffangstation, 30 in Pflegestellen. Wer einem der Tiere ein neues Zuhause bieten möchte, kann jeden ersten Sonntag im Monat in der Zeit von 14 bis 16 Uhr an der Gildestraße vorbei kommen. Die Tierschützer stehen Interessierten dann als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. - Susanne Riedl

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