Sparkasse informiert Vereinsfunktionäre

WERDOHL ▪ Der Zahlungsverkehr in der Euro-Zone soll vereinheitlicht werden. Zu diesem Zweck werden die nationalen Lösungen nach und nach vom Markt verschwinden.

Ziel ist es, bis zum 1. Februar 2014 den Zahlungsverkehr in den 32 Teilnehmerstaaten endgültig auf das so genannte Sepa-Verfahren (Single Euro Payments Area oder übersetzt Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) umzustellen.

Eine Thema, mit dem sich viele Fachleute aus dem Finanzsektor tagtäglich beschäftigen. Ein Thema, das zum Beispiel aber auch Vereinfunktionäre betrifft. Häufig würden Ehrenämtler als Kassierer in den Vereinen fungieren, sagte Melanie Vedder, bei der Sparkasse im Märkischen Kreis mit der Projektleitung Sepa betraut, während der Informationsveranstaltung am Mittwochabend im Restaurant Vier Jahreszeiten. Gerade für diese „Laien“ sei es wichtig, vorab umfassend informiert zu sein, um Probleme mit dem System beziehungsweise unnötige Kosten zu vermeiden.

Rund 80 Vereine habe die Sparkasse allein in Werdohl angeschrieben. Die große Resonanz spiegelte das Interesse an Information rund um das unvermeidliche Thema wider. Zuvor fanden schon Veranstaltungen in Plettenberg, Neuenrade und Altena statt. Gestern wurden dann abschließend die Funktionäre in Balve mit den nötigen Fakten versorgt.

Unter anderem stand das Lastschriftverfahren, mit dem die Vereine ihre Mitgliedsbeiträge einziehen, im Fokus der Gesprächsrunde. Die Frage nach der Weiterverwendbarkeit vorhandener Software beantworteten die beiden Moderatoren Melanie Vedder und Helge Wagner ebenso umfassend, wie die Frage, wie zukünftig ein so genanntes Lastschriftmandat rechtsverbindlich auszusehen hat.

Im Zuge der schrittweisen Umstellung steht das Bankhaus seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite, stellt Informationen zur Verfügung, beantwortet Fragen und bietet Hilfestellungen an, versprachen die Mitarbeiter.

Von Markus Jentzsch

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