Sehr gutes Wachstum im Mittelstand in Werdohl und Neuenrade

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Freuen sich über die gute Konjunktur und auf großartige Aussichten der mittelständischen Unternehmen: Firmenkundenleiter Hartmut Tetling (links) und Vorstand Mike Kernig.

Werdohl/Neuenrade - „Die Unternehmen haben im vergangenen Jahr einen richtig guten Job gemacht“, bringt es Sparkassen-Vorstand Mike Kernig griffig auf den Punkt. Im dritten Jahr in Folge sei die Konjunkturlage auch in Werdohl und Neuenrade sehr gut, die Wirtschaftslage der von der Sparkasse betreuten Mittelständler ganz hervorragend. Diese Einschätzung seines Chefs untermauerte beim Pressegespräch auch Firmenkundenleiter Hartmut Tetling.

„Wir sind sehr froh und im Grunde auch stolz, unserer Selbstverpflichtung, wichtigster Partner des Mittelstands zu sein, gerecht werden zu können“, sagte Kernig. Vor einem Jahr habe er für 2016 vorhergesagt, dass für die Wirtschaft optimale Voraussetzungen für gute Geschäfte herrschten. Das habe sich rückblickend bewahrheitet: „Die Werdohler und Neuenrader Unternehmen haben diese Voraussetzungen optimal genutzt. Es ist genauso wie erwartet eingetroffen.“

Die Sparkasse sei im Bereich der Firmenkunden mit sehr, sehr großem Abstand Marktführer. „Wir sehen die Zahlen unserer Kunden und unsere eigenen Zahlen und können von einem gesunden Wachstum sprechen, das sich in 2016 fortgesetzt hat“, so Kernig und Tetling unisono. Der Mittelstand habe auch für einen stabilen Arbeitsmarkt und dort für einen positiven Trend gesorgt. Arbeitsplätze würden gesichert und neue geschaffen. Die Unternehmen hätten sehr sinnvoll in Rationalisierung und Erweiterung investiert, berichtet Kernig. Zahlreiche Unternehmen hätten die gute Lage auch für die Erhöhung des Eigenkapitals genutzt, auch das sei sinnvoll.

Durch Gespräche mit den Unternehmern sei deutlich geworden, dass viele über eine sehr gute Auftragslage verfügten. Einige seien schon bis Anfang 2018 ausgelastet. Das sei ein ganz sicherer Indikator für eine gute Wirtschaftslage auch in diesem Jahr. Die Sparkasse bliebe genau aus diesem Grund in der Fläche und suche die Nähe zu den Kunden. Kernig: „Wir fühlen uns in dieser Situation sehr wohl.“

Neben der Auftragslage sei der niedrige Euro-Kurs ein wichtiger Faktor für eine starke Entwicklung in 2017. Viele Unternehmen seien exportorientiert, die heimischen Produkte werden für die ausländischen Kunden günstiger. Dazu komme das anhaltende Niedrigstzinsniveau: Für Sparer schlecht, für Investitionen super. Kernig: „Alles spricht für ein solides Wachstum in 2017.“ Die Bilanzzahlen für 2016 seien zwar schon bekannt, werden aber erst in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Die Faktoren „Brexit“ und „Trump“ sorgten schon für Beunruhigung, würden für 2017 aber ganz sicher keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage in Werdohl und Neuenrade haben. Kernig über Trump: „Wenn er seine Ankündigungen wahr macht, dann kann das auch Auswirkungen auf unseren Markt haben, aber nicht für das laufende Jahr.“ Gleiches gelte für den Brexit: Wenn es Auswirkungen gebe, dann definitiv nicht in 2017. Kernig: „Wir möchten bei allen Themen von Wachstum in 2017 Lösungen für unsere Kunden finden.“ Dazu gehöre auch das Absichern von Aufträgen in fremder Währung.

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