Spannende Experimente für junge Forscher

Aus Essig und Backpulver wurde eine Rakete.

WERDOHL ▪ „Wieso läuft eigentlich die Windel nicht aus?“ „Wie kommt der Strom in die Steckdose?“ „Warum ziehen Magneten sich an?“ Auf diese und andere Fragen gab es am Samstag während des Forschertages der Kindertageseinrichtung Funkenburg im Jugend- und Bürgerzentrum kindgerechte Antworten.

„Bildung ist ein wesentlicher Teil unserer Arbeit. Wir wollten der Öffentlichkeit zeigen, wie viel Spaß die Kinder auch beim Lernen haben können“, so Silke Wiederspahn-Hopmann, Leiterin der Kita Funkenburg. Dort hatte man bereits eine Forscherstube eingerichtet, in der die Jungen und Mädchen Experimente durchführen konnten.

Während der Eröffnung des Forschertages sprach auch Dr. August Wilhelm Otten als Repräsentant des Märkischen Arbeitgeberverbandes, seine Unterstützung für das Projekt aus. „Die Forscherstube ist erfreulicherweise ein Beleg dafür, dass die Naturwissenschaften in Deutschland wieder zunehmend Beachtung finden.“ Otten überreichte nicht nur Silke Wiederspahn-Hopmann einen Umschlag mit einer kleinen Finanzspritze, sondern hatte einen solchen für jeden Werdohler Kindergarten im Gepäck. Die Jungen und Mädchen der Kita Funkenburg hatten für die Besucher einige Tänze einstudiert – und erklärten auf diese Weise beispielsweise, wie ein Regenbogen zu Stande kommt oder was ein Elektron in der Batterie macht.

Stellvertretend für den erkrankten Bürgermeister wünschte auch Bodo Schmidt von der Stadt dem Forschertag viel Erfolg und den Kindern viel Spaß beim Experimentieren. Der kam unter den Jungen und Mädchen schnell auf. So konnten sie etwa, mit Schutzbrille und Helm ausgestattet, eine Rakete im Freien abfeuern: In einer Filmdose wurde ein Gemisch aus Backpulver und Essig zum kleinen Geschoss.

Beim Workshop „Leitfähigkeit von Stoffen konnten kleine Schneekugeln basteln oder durch ein Experiment herausfinden, warum die Superabsorbierkristalle in den Windeln das Auslaufen verhindert. Auch zu den Themenbereichen Schall, Magnetismus, Spektralfarben und Kohlendioxidherstellung waren Workshops im Angebot. Mit Hilfe von kleinen Experimenten, die die Kinder unter Anleitung durchführen konnten, wurden diese Phänomene im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar. So zeigte der „heiße Draht“ etwa, dass nur ein geschlossener Stromkreis eine Glühlampe einschaltet. –svh

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