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Späinghaus bleibt in der Pandemie Optimist ‒ und richtet Appell an Werdohler

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Von: Volker Griese

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Bürgermeister Andreas Späinghaus geht es zwar besser, er glaubt aber nicht, dass er schon bald wieder seiner Tätigkeit im Rathaus nachgehen kann.
Bürgermeister Andreas Späinghaus geht es zwar besser, er glaubt aber nicht, dass er schon bald wieder seiner Tätigkeit im Rathaus nachgehen kann. © Volker Griese

In seinem Weihnachtsgruß an die Werdohler Bevölkerung appelliert Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) an den Gemeinschaftssinn und das Durchhaltevermögen der Menschen. Am Ende verbreitet er dennoch etwas Optimismus.

Werdohl ‒ Späinghaus macht in seinem auf der Internetseite der Stadt verbreiteten Weihnachtsgruß einzig die Corona-Pandemie zum Thema, auf andere Dinge geht er nicht ein. Weihnachten und auch Silvester könnten die Menschen zwar noch immer nicht feiern wie in der vorpandemischen Zeit. Immerhin könne aber wieder im Kreis der Familie gefeiert werden, tröstet Späinghaus, der vor ziemlich genau einem Jahr selbst schwer an Covid-19 erkrankt war. „Wir alle haben uns dieser Situation zu stellen – machen wir das Beste daraus“, lautet sein Appell an die Bevölkerung, die Hoffnung auf bessere Zeiten nicht aufzugeben.

„Im Abstand zusammenrücken“

Gerade in diesen „gemeinen Zeiten“ gehe es darum, „im Abstand zusammenzurücken“, formuliert Späinghaus. „Wir dürfen die sozialen Kontakte und Bindungen nicht verlieren, wir dürfen in der Pandemie unsere Mitmenschen nicht vergessen“, ruft der Bürgermeister zum Bemühen um den Erhalt des Miteinanders auf. Es gelte, weiterhin aufeinander Rücksicht zu nehmen und die eigenen Interessen zurückzustellen, erneuerte Späinghaus seinen Wunsch aus dem Vorjahr.

„Bitte lassen Sie sich trotz aller Widrigkeiten, die das Leben im Moment für uns bereit hält nicht entmutigen“, wendet sich der Bürgermeister an die Einwohner Werdohls und verweist auf einen wichtigen Fortschritt im Kampf gegen das Virus, die Bereitstellung von Impfstoffen. Damit sei sein Wunsch aus dem vergangenen Jahr in Erfüllung gegangen, blickt Späinghaus noch einmal zurück. Gleichzeitig nimmt er aber auch die (ungeimpfte) Bevölkerung in die Pflicht: „Ich zähle nun darauf, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen und sich ihrer Verantwortung bewusst werden.“

Spaltung soll nicht fortschreiten

Auf das neue Jahr blickt Späinghaus durchaus zuversichtlich. Er wünsche sich, „dass wir endlich wieder zusammenfinden, dass die Spaltung unserer Gesellschaft nicht weiter fortschreitet, dass wir Frieden finden“. Und er freue sich sogar auf 2022, bekennt der Bürgermeister, auch wenn es erneut kein einfaches Jahr werde. „Für unsere Stadt habe ich noch viel vor, dazu möchte ich das kommende Jahr nutzen“, gibt er sich kurz vor dem Jahreswechsel voller Tatendrang.

Nach seinen guten Weihnachtswünschen für alle Werdohler schließt Späinghaus noch einmal mit einem eindringlichen Appell: „Lassen Sie sich impfen!“

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