Sozialzentrum: Stadt vermietet Rote Schule

Soll ab 15. April Sozialzentrum werden: Die Rote Schule an der Schulstraße 16.

WERDOHL ▪ Erst im nicht öffentlichen Teil der gestrigen Ratssitzung erhielt die Evangelische Kirchengemeinde Werdohl die politische Zustimmung des Rates zum geplanten Sozialzentrum an der Schulstraße.

Die CDU hatte das bislang noch niemals in öffentlicher Sitzung diskutierte Thema zu Beginn der Beratungen gleich wieder in den nicht öffentlichen Teil gehievt.

So war es dem Bürgermeister überlassen, gestern nach der Ratssitzung die Presse über die Entscheidung zu unterrichten. Einstimmig habe der Rat beschlossen, der Kirchengemeinde das Gebäude ab dem 15. April zu vermieten, sagte der Bürgermeister. Den Verlauf der Diskussion dürfe er nicht wiedergeben, etwa 20 Minuten sei beraten worden. Eine nachvollziehbare Debatte über die geplante 60 000 Euro-Investition der Stadt zur Herrichtung des Gebäudes gab es somit nicht. CDU-Fraktionschef Ohrmann wollte „ausgesprochen ungern“ öffentlich über das Diakoniezentrum diskutieren, die Gründe dafür wurden nicht ganz klar.

SPD-Fraktionschef Böttcher war der Meinung, dass das Thema in die Öffentlichkeit gehöre, er respektiere allerdings den Wunsch der CDU. Bei der Abstimmung über die Verschiebung in den nicht öffentlichen Teil enthielten sich die Fraktionen von SPD, FDP und WBG.

Von Volker Heyn

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