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Schützen sorgen sich um ihr Fest

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Von: Michael Koll

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Langjährige Mitglieder im Versetaler Schützenverein zeichneten Oberst Frank Herber (rechts) und der 2. Vorsitzende Bastian Häring (links) am Samstagabend aus.
Langjährige Mitglieder im Versetaler Schützenverein zeichneten Oberst Frank Herber (rechts) und der 2. Vorsitzende Bastian Häring (links) am Samstagabend aus. © Koll

Der wiedergewählte Oberst Frank Herber richtet einen Appell an die Mitglieder des Versetaler Schützenvereins.

Werdohl – Frank Herber bleibt für drei weitere Jahre Vorsitzender der Schützen im Versetal. Er bleibt ebenso unverändert im Amt wie Kassenwart Michael Grünhagen und Heimwart Jonas Blöink.

Osterfeuer und Irischer Abend

Bei seinem Jahresbericht blickte Oberst Herber auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Im April hatte es nach der Corona-Zwangspause wieder ein Osterfeuer gegeben. Im selben Monat feierten die Versetaler Schützen bei ihrem Irischen Abend. Nach einem Sommerfest im Juni und einem Familienfest im August, konnte dann im November auch – zusammen mit den anderen Versetaler Vereinen und Gruppierungen – wieder der Winterzauber genannte mehrtägige Adventsmarkt über die Bühne gehen.

Wenig Schützen besuchen die eigenen Feste

Herber schrieb den 30 Anwesenden und allen anderen Versetaler Schützen indes eindringlich ins Stammbuch: „Die Teilnehmerzahlen bei unseren Festen war teils echt traurig. Wenn aber keiner von Euch kommt, dann können wir solche Feiern irgendwann nicht mehr machen.“

Schießabende: „Resonanz nicht so gut“

Auch an den Schießabenden mittwochs sei „die Resonanz nicht so gut“, formulierte der Oberst zurückhaltend, aber nicht weniger deutlich. In Vertretung des beruflich verhinderten Schießwarts Florian Gester verkündete Herber darüber hinaus: „Wie es aussieht, wird unsere Vogelstange wohl nicht mehr abgenommen. Da steht uns noch ein Kampf bevor.“

297 Mitglieder - drei Neuaufnahmen

Der Versetaler Schützenverein zählt derzeit noch 297 Mitglieder, erfuhren die Teilnehmer der Versammlung am Samstag von Kassierer Grünhagen. Im Laufe der Versammlung konnte dieser jedoch gleich drei Neuaufnahmen verbuchen. Die Finanzlage des Schützenvereins, so bilanzierte Grünhagen, sei im Berichtszeitraum ausgeglichen gewesen.

Der Bericht des nicht anwesenden Leiters des Musikzugs der Versetaler Schützen, Christian Crone, wurde verlesen. Er berichtete von 22 Auftritten im abgelaufenen Jahr, zu welchen bedauerlicherweise auch zwei Trauerfeiern gehört hätten – für Georg Tausch, „der sich sehr um den Musikzug verdient gemacht hat“ sowie für Renate Olbrich, die ehemalige Wirtin der Versetaler Gaststätte Klute-Olbrich.

Kleineres Zelt beim Schützenfest

Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes ging Oberst Herber noch auf das nächste Schützenfest im Sommer ein. Der Vorstand plane, nur noch ein „kleines Zelt“ aufstellen zu lassen – voraussichtliches eines in der Größe 20 mal acht Meter. Das bisher letzte Fest hatte noch einem 30 mal 15 Meter großen Zelt stattgefunden.

Die Versetaler Schützen planen, ihr nächstes Schützenfest ( 9. bis 11. Juni) im Zelt, im Vereinsheim sowie Open Air auf dem Gelände in Altenmühle zu feiern. Konkret könnten Seniorennachmittag und Königs- beziehungsweise Kaiserball im Vereinsheim stattfinden. Der Kommersabend hingegen könnte sich auf Schützenheim und Zelt ausbreiten, wohingegen das Schießen um die Königswürde sowie der Frühschoppen unter freiem Himmel durchgeführt werden könnten.

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