Soppe-Renaturierung fast abgeschlossen

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Der Graben ist weg, die Lennepromenade ist wieder durchgängig benutzbar.

Werdohl - Die Renaturierung der Soppe im Bereich zwischen der Vosslohbrücke und der Altenaer Straße ist so gut wie abgeschlossen. Der Durchstichgraben am südlichen Anfangspunkt, wo die Soppe mit Lennewasser gespeist wird, ist inzwischen wieder verschlossen, der Geh- und Radweg kann also wieder durchgängig benutzt werden.

Ziemlich genau einen Monat lang hatte ein Siegener Bauunternehmen das versumpfte Soppe-Bett auf einer Länge von knapp 300 Metern ausgekoffert und die beiden Ufer neu profiliert. Zum Schluss war durch eine Betonröhre, die im Boden versenkt wurde, eine Verbindung zwischen Lenne und Soppe hergestellt worden. So kann jetzt wieder regelmäßig sauberes Wasser durch das frisch gemachte Bett der Soppe fließen. 

Geruchsbelästigungen, denen die Anwohner an der Soppe bisher an warmen Tagen ausgesetzt waren, sollen damit der Vergangenheit angehören. Und auch die Umwelt soll von der Maßnahme, die rund 100.000 Euro gekostet hat und mit 90 Prozent vom Land bezuschusst worden ist, profitieren. Im Flusswasser soll sich nach Worten von Peter Erwig, Abteilung Bauen und Immobilienmanagement der Stadt Werdohl, eine Vielzahl von Organismen ansiedeln, die die Wasserqualität verbessern sollen. 

In der Soppe fließt nach der Renaturierung wieder klares Wasser.

Den Bauarbeiten ist allerdings ein Verkehrsspiegel zum Opfer gefallen, der Autofahrern bisher das Herausfahren aus der Ausfahrt des Lidl-Parkplatzes erleichtern sollte. Er muss jetzt noch wieder aufgestellt werden.
 
Auch das Geländer, das Fußgänger vor einem Sturz in die Soppe-Zuleitung schützen soll, muss noch errichtet werden; bisher gibt es dort nur ein Provisorium.

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