Sonntagsverkauf in Werdohl am dritten Advent? Rat hat entschieden

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Werdohl – Einem verkaufsoffenen Sonntag am dritten Advent, wenn in Werdohl der Weihnachtsmarkt stattfindet, steht – zumindest theoretisch – nichts im Wege.

Der Rat hat in seiner Sitzung am Montagabend einstimmig die dafür erforderliche Ordnungsbehördliche Verordnung beschlossen. 

In dieser Verordnung ist festgelegt, in welchem Zeitraum und in welchem Teil der Innenstadt die Geschäfte am Sonntag, 15. Dezember, öffnen dürfen. Demzufolge dürfen nur Geschäfte öffnen, die unmittelbar an Straßen liegen, in denen an diesem Tag Veranstaltungen stattfinden, also Programmpunkte des Weihnachtsmarktes angesiedelt sind. 

Veranstaltungen sollen bis zum Bahnhof reichen

Das Konzept des Weihnachtsmarktes sieht vor, dass die Veranstaltungen vom Brüninghaus-Platz und der Freiheitstraße bis in die Fußgängerzone zum Friedrich-Keßler-Platz, zur Stadtbücherei und dem Bahnhof reichen. Wichtig ist auch, dass die Verkaufsfläche der geöffneten Läden im angemessenen Verhältnis zur Veranstaltungsfläche steht. Das ist nach Auffassung der Stadtverwaltung gewährleistet: Einer Veranstaltungsfläche von etwa 19 000 Quadratmetern stehen Verkaufsflächen von insgesamt rund 5800 Quadratmetern gegenüber. Stattfinden darf der Sonntagsverkauf am 15. Dezember von 13 bis 18 Uhr. 

Die Stadt setzt damit eins zu eins auf das bereits beim Kulturaktionstag im Oktober bewährte Konzept. Beim Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr hatten die Geschäfte nicht öffnen dürfen, weil die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angedroht hatte, rechtlich dagegen vorzugehen. Damit muss die Stadt diesmal nicht rechnen. Den Sonntagsverkauf beim Kulturaktionstag hatte Verdi nicht beanstandet. Auch aus anderen Richtungen ist nicht mit Widerstand zu rechnen.

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