Die Sonnenfänger am Remmelshagen sind da

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Donnerstagvormittag am Remmelshagen: Vor dem trüben Himmel leuchten die gelben Sonnenfänger so, als wären sie elektrisch betrieben. Von der Stadt aus kann man sie gut sehen. Der Eindruck am Remmelshagen aber ist sehr viel überzeugender.

Werdohl - Für gewaltiges Aufsehen hat die Installation der Sonnenfänger am Aussichtspunkt Remmelshagen, an der Lennepromenade und oberhalb der Denkmalwand gesorgt.

Mittwochnachmittag wurden die gelben Plastikscheiben auf Edelstahlstangen aufgebaut, am Donnerstag redete die ganze Stadt darüber.

Schon seit Jahren wird im Rahmen des Projekts LenneSchiene der Regionale über die Sonnenfänger diskutiert, am 30. Juni dieses Jahres gab der Rat endgültig – teils zähneknirschend – grünes Licht für die Installation. 40.000 Euro hat das Land dafür gegeben, 10.000 Euro hatte der frühere Bürgermeister Griebsch durch Sponsoren zusammenbekommen, um den städtischen Haushalt nicht mit diesem Eigenanteil zu belasten.

Die Idee dazu hatte die Werdohler Architektin Jutta Fiebig, die auch bei der Aufstellung am Mittwochnachmittag dabei war. Bei der Stadt war Stadtplaner Stefan Groß federführend. Mit einigen Helfern war der Aufbau keine allzu große Sache.

Bilder von den Sonnenfängern:

"Sonnenfänger" am Remmelshagen

 

Fünf kleinere Sonnenfänger stehen in der Nähe des Wellengartens, einer ist auf der Aussichtsplattform oberhalb der Kletterwand angebracht. Den stärksten Eindruck aber bekommt der Betrachter am Remmelshagen, der damit jetzt wirklich die Bezeichnung „Erlebnispunkt“ verdient. Die Aufstellflächen der mehrere Meter hohen Stahlrohre sind frisch betoniert, die Lichtung wurde freigeschlagen, damit von der Stadt aus die Scheiben gut zu sehen sind. - Von Volker Heyn

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