Sonderausstellung im Paul-Seuthe-Museum: Schönheiten aus altem Papier

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Ein Bild von Paul Seuthe.

Werdohl - Thomas Benecke präsentiert im Paul-Seuthe-Museum in einer Sonderausstellung die Privatsammlung von Dr. Frank Itter und seiner Frau.

Interessierte können „ausgesuchte und bezaubernde Werke“ von Paul Seuthe aus einer Werdohler Privatsammlung besichtigen. Die Vernissage findet am Sonntag, 26. März, in der Zeit von 12 bis 14 Uhr im Museum an der Neustadtstraße 26 statt. 

Weitere Öffnungstermine sind am Samstag und Sonntag, 1. und 2. April, sowie 8. und 9. April, jeweils von 14 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Paul Seuthe ist auch weitgehend bekannt durch seine künstlerischen Experimente und seine besondere Beschäftigung mit dem Ausgangsmaterial seiner Werke. 

Lieber Umbauten als Neubauten

So äußerte er sich dazu in einem Interview mit Horst Kniese am 5. März 1984: „Habe dann auch lieber Umbauten gemacht als Neubauten. Und das hat sich nachher bei meinen Collagen gezeigt, dass das auch so ist. Das ist ja altes Papier, das ich gebrauchte. Altes Papier, das ich ausgewählt habe, schöne Dinge rausgesucht und habe es gezwungen zu einer absurden Schönheit. Das ist das Überbleibsel aus der Architektur.“ 

Weitere Beispiele werden in der Sonderausstellung im Paul-Seuthe-Museum ab dem 26. März gezeigt. In Südfrankreich habe Paul Seuthe altes Papier auf Flohmärkten gekauft und es anschließend in das Meer gelegt. So entstand Papier mit Stockflecken als Grundlage für seine Werke. 

Das Foto zeigt ein Beispiel aus der in der Ausstellung gezeigten Werke. „Paul Seuthe hat das Papier im Garten vergraben. So entstand ein Kunstwerk ohne weitere Bearbeitung des Künstlers, von Paul Seuthe erhielt es den Titel ,von selbst‘, sagt Museumsinitiator Thomas Benecke.

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