Der Sommer ist da

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Andere plantschen, sie passen auf: Betriebsleiter Uwe Dickmann und Schwimmmeister Maik Stünkel sorgen im Freibad in Ütterlingsen für Ordnung.

WERDOHL - Auf mehr als 30 Grad kletterte am Dienstag die Anzeige in den Werdohler Thermometern. Den spontanen Sommereinbruch nutzten viele auf dieselbe Art: Mit Eis, Freibad und Faulenzerei in der Sonne.

Von Laila Weiland

Wer arbeiten muss, nutzt die Mittagspause, um das Wetter zu genießen. So auch Stadtwerke-Mitarbeiterin Ute Wechselberger, die es sich im Eiscafé Belle Italia bequem gemacht hat. „Ein Eis muss bei dem Wetter einfach sein“, begründet sie. Ansonsten wolle sie nach der Arbeit das Wetter nutzen um ins Freibad zu gehen, Fahrrad zu fahren oder zu grillen. Am Nachbartisch lässt sich eine andere Gruppe die Eisbecher schmecken: „Wir haben auch gerade Mittagspause“, erklärt einer von ihnen. „Wir haben das Glück, dass unsere Kollegin Geburtstag hatte und uns alle zum Eis einlädt – heute genau das Richtige.“

Der neue Kanu-Anleger an der Lenne bekommt an diesem Nachmittag eine neue Funktion: Die glatte Fläche bietet sich als ideale Liegefläche für Sonnenhungrige. Dort können sie auch entspannt die Füße über die Treppe in das kühle Wasser halten.

Während andere noch arbeiten, vertreiben sich Carmen, Tim, Tamara und Lukas die Wartezeit auf ihren Bus auf dem Trampolin am Brüninghaus-Platz. Für die Realschüler gilt noch bis morgen der sogenannte Sahara-Plan: Die Schulstunden werden von 45 auf 30 Minuten verkürzt. „Ich treffe mich nachher mit einer Freundin und dann gehen wir wieder Eis essen“, sagt Tamara, die bereits ein Hörnchen in der Hand hält. Bei ihren Schulkollegen sieht die Tagesplanung ähnlich aus: Tim geht später vielleicht noch ins Freibad.

Dort haben Uwe Dickmann und Maik Stünkel den Job, den sich im Sommer viele wünschen: Schwimmmeister. Scheinbar völlig entspannt sitzen sie unter einem großen Sonnenschirm und beobachten die Badegäste. Doch während Alt und Jung sich im kühlen Nass vergnügen können, müssen die beiden ständig wachsam sein, damit nichts passiert – selber mitplantschen dürften sie selbst bei 30 Grad erst nach Feierabend.

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