Etappenziel erreicht

So soll die Attraktivität der Gesamtschule in Werdohl gesteigert werden

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Hausmeister Ralf Wiese zeigt einen der Bilderrahmen, die noch an die neue Farbe im Foyer der Albert-Einstein-Gesamtschule angepasst werden sollen. Der Eingangsbereich der größten Werdohler Schule wirkt jetzt wieder frisch und strahlend.

Werdohl – Seit der Entscheidung zum Erhalt der Albert-Einstein-Gesamtschule legt die Stadt ganz besonders viel Wert darauf, auf ihre Investitionen in die größte Schule der Stadt hinzuweisen.

Großes Etappenziel der Steigerung der Attraktivität der AEG ist der Elterntag am 25. Januar. Dass diese Anstrengungen einen großen Schritt weitergekommen sind, präsentierten jetzt Abteilungsleiter Reinhardt Haarmann, Mitarbeiter Volker Stöckel und Hausmeister Ralf Wiese. 

Zuerst ins Auge fällt der neue Anstrich des Foyers, Glanz und Frische wirken hier mit ganzer Kraft. Es ist nicht überliefert, ob die Schüler gestern am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien den Blick vom Handy lösen konnten und den Anstrich bemerkt haben. Leer wirkt der große Eingangsbereich tatsächlich wesentlich heller und freundlicher als früher. „Wir haben lange mit der Farbkarte auf dem Boden gesessen, um den passenden Ton zu finden“, berichtet Abteilungsleiter Haarmann. 

Alles wirkt sauber und ordentlich

Der Farbton vom Fußboden sollte sich in den Wänden wiederfinden. Vorher waren die Wände von undefinierbarer Farbe. Durch den hellen Grünton wirkt alles sauber und ordentlich. Auch die Türen sind farblich angepasst, es fehlen noch die Bilderrahmen im ähnlichen Ton. Selbst das Abbild von Namensgeber Albert Einstein erscheint strahlender. 

Mehr als nur Makulatur ist die Reparatur der Treppenhäuser. Die zum Teil schäbigen und kaputten Beläge werden ausgetauscht, neue Farbe haben die Treppenhäuser schon. Dazu ist das A-Treppenhaus gesperrt, die Schülerströme werden umgeleitet in die anderen beiden Aufgänge, die im Anschluss an die Reihe kommen. 

Besonders leistungsfähiges Internet

Von der größten Verbesserung ist bislang noch nicht viel zu sehen: Die AEG bekommt einen ganz besonders leistungsfähigen Internetzugang. Die Stadt hatte auf eigenem Grundstück zunächst ein Leerrohr vom Schulgebäude bis zum Schaltschrank der Telekom an der Straße In der Becke verlegt. Im September wurde mit der Telekom über einen Internetanschluss verhandelt. Stöckel: „Die Telekom stufte uns als Business-Kunden ein und verlangte viel Geld.“ Etwa 1700 Euro pro Monat wären für eine 1-Gigabit-Leitung fällig geworden. Haarmann: „Bei diesen Kosten hatten wir wirklich ein paar schlaflose Nächte.“ 

An dieser Stelle im Keller kommt das Unitymedia-Kabel in der Gesamtschule an, Volker Stöckel von der Stadt ist mit der zukünftigen Bandbreite mehr als zufrieden.

Rein zufällig steht neben dem Telekom-Schaltschrank eine Einrichtung des Konkurrenten Unitymedia. Eine Anfrage dort stellte bei den städtischen Mitarbeitern die Nachtruhe wieder her. Das Unternehmen bietet eine 2,4-Gigabit-Leitung für einen wesentlich geringeren Monatspreis: Das Unitymedia-Kabel liegt bereits im Schulgebäude. 

Techniker sind im Einsatz

Am Dienstag begannen Techniker des Unternehmens, die Übergabepunkte aufzubauen. Der hohe Datentransfer bietet die Möglichkeit, Internet über vier Router zu verteilen. Und es gibt noch einen Sicherheitsgewinn: Das Verwaltungsnetz der Schule kann technisch vom allgemeinen Schulnetz getrennt werden. Stöckel und Haarmann freuen sich über den Vertragsabschluss: „Wir sind sehr zufrieden.“ 

Unitymedia bietet zwar kein Glasfaserkabel wie die Telekom, hat die Schule aber ohne Zwischenverteilung direkt ans Erdkabel angeschlossen. Techniker Stöckel ist begeistert: „Wir bekommen hier eine riesige Bandbreite, da ist es mir egal, aus welchem Material das Kabel ist.“ 

Wie ist das Wahlverhalten der Eltern?

Alle Beteiligten sind sich jetzt sehr sicher, dass auch die Arbeiten zur Verkabelung der Schule ebenso wie die Schönheitsreparaturen bis zum 25. Januar abgeschlossen sein können. Dann will die Stadt Werdohl die Albert-Einstein-Gesamtschule in einem absoluten Top-Zustand präsentieren. Schließlich werden Rat und Verwaltung am Wahlverhalten der Eltern ablesen können, ob sie mit ihrer Entscheidung für die Weiterführung der Gesamtschule auf Akzeptanz treffen.

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