Solidarität mit den Azubis

WERDOHL ▪ „Das ist ja wohl ein Witz!“, lautstark ärgerte sich VDM-Betriebsratsvorsitzender Ralf Klose gestern Vormittag über die Beteiligung beim Warnstreik vor dem Gelände von ThyssenKrupp VDM an der Plettenberger Straße. Von den 670 Beschäftigten war nur eine überschaubare Anzahl zur Kundgebung gekommen. Klose: „Wo ist denn die Verwaltung?“ Von Volker Heyn

Der Arbeitskleidung nach waren es vor allem die in der Produktion Beschäftigten, die gemeinsam mit einer stattlichen Anzahl Auszubildender für die Ziele der aktuellen Tarifauseinandersetzung demonstrierten. Während das klassische Rot die Standardfarbe der Gewerkschaft ist, fiel die „Aktion Übernahme“ mit schwarz-gelb besonders ins Auge.

Ralf Klose zählte die drei Gewerkschafts-Forderungen der laufenden Tarifrunde auf: 6,5 Prozent mehr Lohn für zwölf Monate, faire Bedingungen für Leiharbeiter und die ausnahmslose Übernahme aller Auszubildenden.

Klose: „Jeder Mitarbeiter hat seine Leistung gesteigert, die Produktivität hat sich erhöht.“ Deshalb sei die Lohnforderung gerechtfertigt: „Das haben wir auch verdient.“ Die Firmen könnten auch höhere Löhne bezahlen.

Klose setzte sich auch sehr für die Übernahme der Azubis ein: „Es gibt doch nichts schlimmeres, als nach der Lehre nicht übernommen zu werden.“ So würden viele junge Leute in die „Mühlen der Leiharbeit“ gezwungen. Leiharbeit sei schlechter bezahlt, man werde zu wechselnden Arbeitsstätten genötigt und zudem diskriminiert. Klose: „Ist das gerecht? Ich glaube nein!“ Für junge Leute sei es jedenfalls eine schlimme Erfahrung, als „Arbeiter zweiter Klasse“ angesehen zu werden.

IGM-Sekretär Ulrich Flasshoff sagte, dass kreisweit rund 3200 Beschäftigte an Warnstreiks teilgenommen hätten. Das Arbeitgeber-Angebot von drei Prozent für 14 Monate sei nicht akzeptabel. Die Leiharbeit sei bei der VDM gut geregelt, räumte Flasshoff ein, kritisierte aber die andernorts übliche Praxis, zu wenig Geld für Facharbeitertätigkeiten zu bezahlen.

IGM-Jugendsekretär Kevin Dewald machte ordentlich Stimmung bei den VDM-Azubis: „Die unbefristete Übernahme muss zum Regelfall werden.“ Die Unternehmen könnten einerseits nicht über Facharbeitermangel klagen und andererseits ihre eigens ausgebildeten Azubis nicht übernehmen.

on „Das ist ja wohl ein Witz!“, lautstark ärgerte sich VDM-Betriebsratsvorsitzender Ralf Klose gestern Vormittag über die Beteiligung beim Warnstreik vor dem Gelände von ThyssenKrupp VDM an der Plettenberger Straße. Von den 670 Beschäftigten war nur eine überschaubare Anzahl zur Kundgebung gekommen. Klose: „Wo ist denn die Verwaltung?“

Der Arbeitskleidung nach waren es vor allem die in der Produktion Beschäftigten, die gemeinsam mit einer stattlichen Anzahl Auszubildender für die Ziele der aktuellen Tarifauseinandersetzung demonstrierten. Während das klassische Rot die Standardfarbe der Gewerkschaft ist, fiel die „Aktion Übernahme“ mit schwarz-gelb besonders ins Auge.

Ralf Klose zählte die drei Gewerkschafts-Forderungen der laufenden Tarifrunde auf: 6,5 Prozent mehr Lohn für zwölf Monate, faire Bedingungen für Leiharbeiter und die ausnahmslose Übernahme aller Auszubildenden.

Klose: „Jeder Mitarbeiter hat seine Leistung gesteigert, die Produktivität hat sich erhöht.“ Deshalb sei die Lohnforderung gerechtfertigt: „Das haben wir auch verdient.“ Die Firmen könnten auch höhere Löhne bezahlen.

Klose setzte sich auch sehr für die Übernahme der Azubis ein: „Es gibt doch nichts schlimmeres, als nach der Lehre nicht übernommen zu werden.“ So würden viele junge Leute in die „Mühlen der Leiharbeit“ gezwungen. Leiharbeit sei schlechter bezahlt, man werde zu wechselnden Arbeitsstätten genötigt und zudem diskriminiert. Klose: „Ist das gerecht? Ich glaube nein!“ Für junge Leute sei es jedenfalls eine schlimme Erfahrung, als „Arbeiter zweiter Klasse“ angesehen zu werden.

IGM-Sekretär Ulrich Flasshoff sagte, dass kreisweit rund 3200 Beschäftigte an Warnstreiks teilgenommen hätten. Das Arbeitgeber-Angebot von drei Prozent für 14 Monate sei nicht akzeptabel. Die Leiharbeit sei bei der VDM gut geregelt, räumte Flasshoff ein, kritisierte aber die andernorts übliche Praxis, zu wenig Geld für Facharbeitertätigkeiten zu bezahlen.

IGM-Jugendsekretär Kevin Dewald machte ordentlich Stimmung bei den VDM-Azubis: „Die unbefristete Übernahme muss zum Regelfall werden.“ Die Unternehmen könnten einerseits nicht über Facharbeitermangel klagen und andererseits ihre eigens ausgebildeten Azubis nicht übernehmen.

Der Arbeitskleidung nach waren es vor allem die in der Produktion Beschäftigten, die gemeinsam mit einer stattlichen Anzahl Auszubildender für die Ziele der aktuellen Tarifauseinandersetzung demonstrierten. Während das klassische Rot die Standardfarbe der Gewerkschaft ist, fiel die „Aktion Übernahme“ mit schwarz-gelb besonders ins Auge.

Ralf Klose zählte die drei Gewerkschafts-Forderungen der laufenden Tarifrunde auf: 6,5 Prozent mehr Lohn für zwölf Monate, faire Bedingungen für Leiharbeiter und die ausnahmslose Übernahme aller Auszubildenden.

Klose: „Jeder Mitarbeiter hat seine Leistung gesteigert, die Produktivität hat sich erhöht.“ Deshalb sei die Lohnforderung gerechtfertigt: „Das haben wir auch verdient.“ Die Firmen könnten auch höhere Löhne bezahlen.

Klose setzte sich auch sehr für die Übernahme der Azubis ein: „Es gibt doch nichts schlimmeres, als nach der Lehre nicht übernommen zu werden.“ So würden viele junge Leute in die „Mühlen der Leiharbeit“ gezwungen. Leiharbeit sei schlechter bezahlt, man werde zu wechselnden Arbeitsstätten genötigt und zudem diskriminiert. Klose: „Ist das gerecht? Ich glaube nein!“ Für junge Leute sei es jedenfalls eine schlimme Erfahrung, als „Arbeiter zweiter Klasse“ angesehen zu werden.

IGM-Sekretär Ulrich Flasshoff sagte, dass kreisweit rund 3200 Beschäftigte an Warnstreiks teilgenommen hätten. Das Arbeitgeber-Angebot von drei Prozent für 14 Monate sei nicht akzeptabel. Die Leiharbeit sei bei der VDM gut geregelt, räumte Flasshoff ein, kritisierte aber die andernorts übliche Praxis, zu wenig Geld für Facharbeitertätigkeiten zu bezahlen.

IGM-Jugendsekretär Kevin Dewald machte ordentlich Stimmung bei den VDM-Azubis: „Die unbefristete Übernahme muss zum Regelfall werden.“ Die Unternehmen könnten einerseits nicht über Facharbeitermangel klagen und andererseits ihre eigens ausgebildeten Azubis nicht übernehmen.

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