Sogar die Männer kommen

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So soll es sein: Das gemeinsame Frühstück im Ütterlingser Stadtteiltreff diente dazu, sich in der Nachbarschaft zu unterhalten, Neuigkeiten auszutauschen und sich kennenzulernen.

WERDOHL ▪ Wenn sogar die Männer kommen, ist das Ziel eines nachbarschaftlichen Frühstückstreffens vollständig erreicht. Knapp 20 Ütterlingser trafen sich am Donnerstag zum ersten Mal im Stadtteiltreff auf Einladung von Quartiersmanagerin Silke Kreikebaum.

Die Idee entstand eigentlich schon im vergangenen Herbst. Die 78-jährige Renate Backes von der Stettiner Straße, die schon seit mehr als 50 Jahren in Ütterlingsen wohnt, dachte über so ein Frühstückstreffen nach. Die Idee fand bei Woge-Mitarbeiter Ahmet Tasdemir und Quartiersmanagerin Silke Kreikebaum sofort Anklang. Es dauerte dann aber doch eine ganze Weile, bis die Idee von Renate Backes in die Tat umgesetzt wurde. Am Donnerstag traf sich dann die überraschend große Runde im Stadtteiltreff zum ausgiebigen Frühstück. Der kleine Raum war voll, einige Gäste mussten sogar auf der Fensterbank oder in zweiter Reihe Platz nehmen. Ehrenamtlich half Woge-Mieterin Ursula Seegers in der Küche beim Kaffeekochen.

Ob daraus eine regelmäßige Einrichtung wird, ließ Silke Kreikebaum am Donnerstag offen. Die Woge stelle natürlich gern wieder den Raum zur Verfügung, die Initiative müsste aber jetzt weiter von den Gästen ausgehen.

Die Quartiersarbeit von Silke Kreikebaum trägt immer mehr Früchte. Bester Beweis ist das volle Haus: Die Bewohner des Stadtteils treffen sich ohne besonderen Anlass. An die Kapazitätsgrenzen kommt gerade der Deutschkurs für Frauen aus dem Viertel: 17 Frauen vieler Nationalitäten treffen sich dort regelmäßig. Der Nähkurs hat sich den ganzen Winter über getroffen und geht jetzt in die Sommerpause, als Alternative wird jetzt ein Socken-Strickkurs angeboten.

Kreikebaum plant ein Anliegertreffen, um über die Ausgestaltung des Spielplatzes direkt hinter den Hochhäusern zu reden. Der Platz gehört der Woge und könnte anders genutzt werden. ▪ heyn

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