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So wertet Stadt im MK ihre Spielplätze auf

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Von: Carla Witt

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Das neue Trampolin auf dem Spielplatz an der Goethestraße kann jetzt offiziell genutzt werden. Der im Hintergrund sichtbare Kletterdiamant ist instand gesetzt worden. Der Bolzplatz war abgenutzt, das neue Spielfeld wurde ein Stück in Richtung Goethestraße verlegt.
Das neue Trampolin auf dem Spielplatz an der Goethestraße kann jetzt offiziell genutzt werden. Der im Hintergrund sichtbare Kletterdiamant ist instand gesetzt worden. Der Bolzplatz war abgenutzt, das neue Spielfeld wurde ein Stück in Richtung Goethestraße verlegt. © Carla Witt

Regelmäßige Kontrollen, vorübergehende Sperrungen, Reparaturen und neue Spielgeräte – auf den Werdohler Spielplätzen tut sich eine ganze Menge. Michael Tauscher, der bei der Stadt unter anderem für den Bereich Spielplätze zuständig ist, berichtete im Jugendhilfeausschuss über die aktuellen Entwicklungen.

Wderdohl ‒ Über eine Aufwertung können sich die Eltern und Kinder freuen, die an oder in der Nähe der Stettiner Straße wohnen. Dort sei auf dem Spielplatz eine neue Rutsche aufgebaut worden. Die alte Rutsche habe gemäß der neuen Verordnung zu nah an anderen Spielgeräten gestanden. „Eine neue Rutsche ist zehn Meter weiter aufgestellt worden“, sagte Tauscher. Auch ein neuer Fallschutzbereich gehöre dazu. Durch die Umgestaltung sei das Areal nun größer als bisher. „Es ist neu eingezäunt worden. Damit dürfte sich auch das Problem mit dem Hundekot erledigt haben“, so Tauscher. Bedingt durch den angrenzenden Park sei es auf dem Spielplatz an der Stettiner Straße bisher öfters zu Verunreinigungen gekommen.

Etwas Neues hat auch der Spielplatz an der Goethestraße zu bieten: Dort ist ein Bodentrampolin integriert worden. Inzwischen ist der Bauzaun verschwunden und der Springspaß offiziell erlaubt. „Das Trampolin war ein lang gehegter Wunsch vieler Kinder aus Werdohl“, unterstrich Tauscher. Klettern können die Spielplatzbesucher auch wieder: Der „Kletterdiamant“, der nach dem Hochwasser im vergangenen Jahr aufgrund eines Defektes etwa sechs Monate gesperrt werden musste, konnte inzwischen instand gesetzt werden. Das große Karussell sei ebenso repariert worden, wie die Seilbahn: „Das Seil musste ausgetauscht werden.“

Der Bolzplatz in der Nähe des Lenneufers ist näher in Richtung Goethestraße gerückt: „Er war heruntergespielt und musste deshalb verlegt werden“, informierte Michael Tauscher.

Abgespeckt präsentieren sich dagegen momentan die Spielplätze an der Meilerstraße und am Friedrich-Keßler-Platz: Dort mussten die in die Jahre gekommenen Doppelrutschen abgebaut werden, weil sie nicht mehr den aktuellen Vorschriften entsprechen. „Die neue Rutsche für die Meilerstraße ist schon auf dem Bauhof angekommen. Allerdings ist es keine Doppelrutsche“, so Tauscher. Auch für den Keßler-Platz soll kein Doppelmodell mehr bestellt werden. Dort müsse aber zunächst der flüssige Fallschutz entfernt werden, der im Bereich der alten Rutsche aufgebracht worden war.

Grundsätzlich, so informierte Tauscher die Ausschussmitglieder, müsse bei vielen Ersatzbeschaffungen auch aufgrund aktueller Bestimmungen mit Mehrkosten gerechnet werden. So müssten Sitzgelegenheiten an Spielplätzen beispielsweise fest einbetoniert werden.

Noch nicht spruchreif, aber für die kommenden Jahre in Planung seien Wasserspielplätze in zwei Stadtteilen. Die Stadtwerke hätten diesbezüglich bereits Unterstützung zugesagt. Bevor man die Planung einsteigen könne, müsse überlegt werden, in welchen Bereichen diese Projekte möglichst einfach realisiert werden könnten.

Ganz oben auf der Wunschliste der Jugendlichen, die die Werdohler Jugendeinrichtungen besuchen, stehe eine Skateranlage, erklärte Michael Tauscher weiter. Wo eine solche Anlage entstehen könnte, sei aber noch nicht geklärt.

Apropos Wunschliste: Einige Eltern, die im Bereich Danziger Straße wohnen, hätten sich eine Rutsche für den dortigen Spielplatz gewünscht. Besonders sinnvoll sei aufgrund der Lage die Installation einer Hangrutsche.

Der Spielplatz am Rodt, der inzwischen ebenfalls nicht mehr zu den neueren Spielflächen im Stadtgebiet gehört und aufgrund maroder Tore kürzlich für eine Weile gesperrt werden musste, stehe bei Werdohler Familien dennoch hoch im Kurs. Tauscher: „Inzwischen gab es schon vier Eltern-Anfragen, ob es nicht möglich wäre, diesen Spielplatz mit ein oder zwei Spielgeräten aufzuwerten.“

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