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So setzen sich junge Märker für Kinderrechte ein

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Von: Carla Witt

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Die Schulsozialarbeiter Gina Ziese und Jonathan Hancock-Screen mit einigen der beteiligten Kinder. Tobias Chylka konnte nicht zum Fototermin kommen.
Die Schulsozialarbeiter Gina Ziese und Jonathan Hancock-Screen mit einigen der beteiligten Kinder. Tobias Chylka konnte nicht zum Fototermin kommen. © Carla Witt

„Wir wollten die Gedanken, die sich die Kinder zum Thema Kinderrechte gemacht haben, öffentlich vorstellen. Gleichzeitig fanden wir die Idee gut, ein leeres Schaufenster in der Stadt wieder mit Leben zu füllen“, sagt Gina Ziese, die an der Martin-Luther-Grundschule Ütterlingsen und an der Werdohler Grundschule St. Michael für die Schulsozialarbeit zuständig ist.

Werdohl ‒ Gemeinsam mit ihren Kollegen Jonathan Hancock-Screen, er ist Schulsozialarbeiter an den Standorten Königsburg und Kleinhammer der Gemeinschaftsgrundschule Werdohl, und Tobias Chylka, dem Schulsozialarbeiter der Albert-Einstein-Gesamtschule, hat Ziese eine Ausstellung in den Schaufenstern der ehemaligen Parfümerie Aurel organisiert. Drei Wochen soll diese zu sehen sein.

In Zusammenhang mit dem 1. Juni, dem internationalen Kindertag, und dem Weltkindertag am 20. September haben sich die Kinder der fünf beteiligten Schulen beziehungsweise Schulstandorte jeweils zwei der zehn wichtigsten Kinderrechte genau angesehen. „Sie haben Plakate erstellt, gemalt und gebastelt“, erklärt Gina Ziese. Welche Überlegungen die Schüler beispielsweise zu den Themen Gleichheit, Gesundheit, Bildung oder Schutz im Krieg und auf der Flucht angestellt haben, das können die Passanten sich jetzt in aller Ruhe an der Freiheitstraße anschauen.

Unterstützt wird die Ausstellung von Unicef, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, das sich den Schutz der Kinderrechte auf die Fahne geschrieben hat. Gundel Blanke, Leiterin des lokalen Unicef-Teams Plettenberg, stellte gerne Plakate und Informationsmaterial zur Verfügung. Ein Dankeschön der Schulsozialarbeiter geht außerdem an die Familie Baues aus Neuenrade. Die Eigentümer des leerstehenden Ladenlokals stellen dieses für die Ausstellung kostenfrei zur Verfügung.

Mit Blick auf den Weltkindertag am 20. September ist außerdem eine weitere Veranstaltung geplant: Am Samstag, 24. September, soll auf dem Spielplatz an der Goethestraße ein großes Fest gefeiert werden. „Es wird viele Spiel- und Erlebnismöglichkeiten geben“, kündigt Gina Ziese schon jetzt an. „Wir möchten ein Programm für alle Altersklassen von Null bis 16 Jahren auf die Beine stellen.“ Dazu gehören auch Leckereien wie Waffeln, Popcorn und vieles mehr.

Beteiligt sind die Werdohler Grundschulen, die Gesamtschule, die städtische Jugendpflege und die Mitwirkenden des Projektes „Europa für alle“ (Efa). „Wir freuen uns, wenn noch andere Interessenten mit einem Angebot dabei sein möchten“, betont die Schulsozialarbeiterin.

Wer sich am 24. September am Kinderfest auf dem Spielplatz an der Goethestraße beteiligen möchte, kann sich per E-Mail unter g.ziese@werdohl.de bei Gina Ziese melden.

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