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So können Vereine, Institutionen und Privatleute Fördermittel erhalten

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Von: Volker Griese

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Die Kleinprojekte-Förderung der Leader-Region hat dem SV 08 Werdohl im vergangenen Jahr die Renovierung seines Vereinsheimes ermöglicht.
Die Kleinprojekte-Förderung der Leader-Region hat dem SV 08 Werdohl im vergangenen Jahr die Renovierung seines Vereinsheimes ermöglicht. © SV 08 Werdohl

Gute Nachricht für Vereine, Institutionen und auch Privatpersonen: Nach der zuletzt hohen Nachfrage können auch 2022 wieder so genannte Kleinprojekte mit finanziellen Mitteln aus dem Leader-Förderprogramm unterstützt werden.

Lennetal ‒ Wie Clarissa Zell, Regionalmanagerin der heimischen Leaderregion Lenneschiene, jüngst mitteilte, erfolgt die Förderung im Rahmen des sogenannten Regionalbudgets. Das Programm richtet sich an Träger von Projekten mit Gesamtkosten zwischen 1000 und 20.000 Euro.

„Bereits in den vergangenen zwei Jahren wurden in der heimischen Region mehr als 30 Kleinprojekte erfolgreich umgesetzt“, sagt Zell. Die Ideen reichten von Audio-Guide-Stationen über Graffitikunst mit Jugendlichen bis hin zur Gestaltung und Ausstattung von Gemeinschaftstreffpunkten und Freizeiteinrichtungen, wie Schützenheimen, Jugendtreffs oder Sportplätze. So profitierte beispielsweise auch der SV 08 Werdohl bei der Modernisierung seines Vereinsheims am Freibad in Ütterlingsen von der Leader-Kleinprojekteförderung.

Leaderregion Lenneschiene

Die Leaderregion Lenneschiene besteht seit 2015 aus den Kommunen Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl, Plettenberg und Finnentrop. Zusätzlich zu den Leader-Fördermitteln der EU bietet die Region seit 2020 die Kleinprojekt-Förderung an. Die zusätzlichen Fördermittel werden über die „Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz“ (GAK) des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt. Die Kommunen steuern einen Anteil von 10 Prozent hinzu. Damit auch zukünftig Fördermittel aus Leader und der GAK an die Lenneschiene fließen, bewirbt sich die Region in diesem Jahr erneut als Leader-Region in NRW.

Nun steht wieder frisches Geld zur Verfügung. Anträge für Kleinprojekte können ab sofort bis zum 14. März aus der gesamten Leaderregion beim Regionalmanagement in Werdohl eingereicht werden. „Gefördert werden maximal 80 Prozent der Gesamtkosten“, erläutert Zell. Den verbleibenden Anteil muss der jeweilige Projektträger selbst tragen.

Bei der Antragstellung sind verschiedene ergänzende Dokumente wie Angebote und Nutzungsvereinbarungen mit Eigentümern einzureichen. „Die Projektauswahl erfolgt durch die Lokale Aktionsgruppe der Leaderregion in einer beschlussfassenden Sitzung im Rahmen des zur Verfügung stehenden Regionalbudgets“, sagt Zell.

Kleinprojekte starten sehr zeitnah nach der Projektauswahl und müssen bis Ende 2022 umgesetzt und mit dem Regionalmanagement abgerechnet werden. „Bereits begonnene Projekte können nicht gefördert werden“, erläutert Clarissa Zell.

Für Fragen rund um die Kleinprojekte stehen die Regionalmanagerinnen Clarissa Zell und Nina Krah zur Verfügung (Tel. 0 23 92 /80 66 54 21, E-Mail: info@leader-lenneschiene.de). Alles Wissenswerte rund um die abgeschlossenen Kleinprojekte sowie weitere Informationen und Formulare für die neue Bewerbungsphase finden Interessierte im Internet unter www.leader-lenneschiene.de.

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