Skulpturen-Park als Gemeinschaftswerk

Annette Kögel (r.) stellte am Samstagvormittag bei der offiziellen Einweihung des „Skulpturen-Parks“ ihr Kunstwerk „Stein-Bock“ vor. Das Objekt bekam von ihrem Sohn den Namen „Lenni“ – in Anlehnung an den dahinter fließenden Fluss.

WERDOHL ▪ Annette Kögel, Hiltrud Steuble-Deigmöller, Kurt Kornmann und Ingo Duisberg bereichern mit ihren Kunstwerken seit Kurzem die Lennepromenade. Am Samstagvormittag wurde der „Skulpturen-Park“ offiziell eingeweiht.

„Das Kleine Kulturform schätzt sich glücklich, ein weiteres Highlight vorzustellen“, begrüßte Dr. Hans-Joachim Hultsch, Vorsitzender des Kleinen Kulturforums zahlreiche Werdohler an der Lennepromenade. Sie waren gekommen, um sich einen Eindruck von den Skulpturen – „Fischer“, „Kubus“, „Nixe“, „Eisvogel“ „Stein-Bock“ – machen zu können. Es bedurfte vieler Dinge, bis der ‚Skulpturen-Park‘ so weit war. „Deshalb ist er als Gemeinschaftswerk zu sehen“, betonte Hultsch. Allen voran dankte er der Stadt Werdohl und Bürgermeister Siegfried Griebsch für die „komplikationsfreie Hilfestellung“. „Dank ihm haben nicht wir den bürokratischen Aufwand betreiben müssen.“ Der Bauhof und seine Mitarbeiter haben für die Kunstwerke schließlich Fundamente gegossen „und sich auch mit der weiteren Pflege betraut“, so Hultsch. Doch ohne „das grüne Licht der Politik“ wären die Skulpturen ebensowenig realisiert worden, wie ohne die Unterstützung der zahlreichen Sponsoren. „Ein solches Projekt hat mit Arbeit vieler zu tun“, hob Hultsch die Unterstützung und das Engagement der vielen Helfer hervor. Deshalb wolle das Kleine Kulturform die Aktion auch nicht zur Selbstdarstellung nutzen. „Sie soll Werdohl eine Freude bringen und als weitere Qualitätsverbesserung der Bewohner dienen.“

Bürgermeister Griebsch beschrieb den „Skulpturen-Park“ als eine gelungene Aktion zur Innenstadtaufwertung. „Er fällt auf. Wenn ich hier jetzt vorbei gehe bemerke ich: Irgendwas hat vorher gefehlt. Die Lennepromenade hat durch die Skulpturen unheimlich gewonnen.“ Werdohl befinde sich mittendrin im Stadtumbau. „Deshalb könnte man ja meinen, dass man sich zurücklehnen kann. Doch ich habe den Eindruck, dass sich viele Privatinitiativen engagieren, um Werdohl auch künftig weiter zu gestalten“, stellte das Stadtoberhaupt fest. Die Stadt profitiert von „den Köpfen seiner Bürger“. Mit diesem fortgeführten Engagement, ist Griebsch überzeugt, sei Werdohl einigen anderen Kommunen ein Stück voraus.

Susanne Riedl

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