Skatclub Zum Krug schließt das Jahr ab

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Lokale Eigenheiten und verschiedene Fußball-Vorlieben wurden während der Spiele ausgiebig diskutiert.

Werdohl - Morgens, als er erstmals aus dem Fenster gesehen habe, sei ihm gleich klar gewesen: „Wenn heute 20 Leute kommen, ist das gut.“ Torsten Beschke, 1. Vorsitzender des Skatclubs Zum Krug, sollte Recht behalten. Gerade einmal 15 Teilnehmer fanden sich am Samstagnachmittag im Vereinslokal Ütterlingser Krug ein.

„Sonst sind es gut doppelt so viele“, weiß Beschke. Doch der Wintereinbruch hat einige von einem Ausflug nach Werdohl abgehalten. „Da muss man schon einmal Abstriche machen.“ Dennoch kamen nicht alle Mitspieler aus Werdohl. Ein paar Kartenspiel-Freunde aus Altena und Neuenrade hatten sich den Spaß von ein paar Schneeflocken nicht nehmen lassen. Und einer betonte, dass er eigens aus Pungelscheid angereist sei.

Lokale Abgrenzungen wurden ebenso ausgelebt wie Grenzen zwischen unterschiedlichen Fußball-Fanlagern. Und doch – oder gerade darum: Es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Es wurde viel gelacht. Und in Spielpausen traf man sich gemeinsam auf eine Zigarette vor der Tür des Krugs. Am Ende wurden die Teilnehmer für ihren Einsatz auch belohnt. Beschke verriet: „Der Erste bekommt einen Geldpreis – abhängig vom Turnierverlauf und der Zahl der Teilnehmer. Der zweite und dritte Rang werden mit jeweils einem Schinken prämiert. Die anderen bekommen kleinere Sachpreise.“

Die nächsten Termine der Skat-Freunde lassen nicht lange auf sich warten: „Am Freitag, 2. Januar, haben wir hier im Ütterlingser Krug ab 17 Uhr unsere Jahreshauptversammlung. Am 10. Januar spielen wir um den Lenne-Pokal in Grevenbrück bei Lennestadt“, kündigte Beschke an. - Von Michael Koll

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